Tusem

Tusem und Krupp-Stiftung planen Umbau des Kabinentrakts

Der Kabinentrakt inklusive der Fassade des Gebäudes soll in den kommenden Monaten renoviert werden, erklären Tusem-Geschäftsführer Klaus Leisen (l.) und Michael Flachmann, Vorstand der Margarethe-Krupp-Stiftung.

Der Kabinentrakt inklusive der Fassade des Gebäudes soll in den kommenden Monaten renoviert werden, erklären Tusem-Geschäftsführer Klaus Leisen (l.) und Michael Flachmann, Vorstand der Margarethe-Krupp-Stiftung.

Foto: Julia Tillmann / FUNKE Foto Services

Essen-Margarethenhöhe.  Auf der Sportanlage auf der Margarethenhöhe sind Umkleiden und die Gebäudefassade renovierungsbedürftig. Die Arbeiten sollen noch 2019 beginnen.

Arg in die Jahre gekommen sind die Umkleiden und Sanitäranlagen auf der Sportanlage des Tusem am Fibelweg. Auch die Fassade des Gebäudes hat im Laufe der Zeit den ein oder anderen Ball abbekommen und weist einige Löcher auf. Die Margarethe-Krupp-Stiftung (MKS) als Eigentümer plant jetzt eine Komplettrenovierung der Anlagen.

Starten sollen die Arbeiten noch in diesem Jahr, so Michael Flachmann, Vorstand der MKS. Die Planung stehe, der Bauantrag sei gestellt. Sobald grünes Licht von der Stadt komme, würden Unternehmen beauftragt, die die Renovierung durchführen sollen. „Die Arbeiten bei laufendem Betrieb werden mindestens drei Monate, eher etwas länger, dauern. Wir rechnen mit Kosten in Höhe von 250.000 bis 300.000 Euro“, erklärt Michael Flachmann. Man hoffe dabei allerdings auf Zuschüsse vom Land.

Die Sportanlage auf der Margarethenhöhe, die seit 2012 über einen Kunstrasenplatz verfügt, wird vorwiegend von den Fußballern und Leichtathleten des Vereins genutzt. Aber auch die Polizei und die Kinder der angrenzenden Schule an der Waldlehne sind dort sportlich aktiv.

Einschränkungen in der Umbauphase

Während der Umbauphase werde es naturgemäß zu Einschränkungen kommen. „Je stärker wir uns bemühen, den normalen Betrieb aufrechtzuerhalten, um so länger wird die Renovierung dauern“, prognostiziert Michael Flachmann. Sinnvoll sei es, die Arbeiten in spielfreie Phasen zu verlegen. Ansonsten könne man die Sanitäranlagen des Tusem-Sport- und Gesundheitszentrums nebenan vorübergehend mitnutzen.

Alle Umbauarbeiten seien mit dem Tusem-Vorstand abgesprochen, um die Bedürfnisse der Sportler zu berücksichtigen. „Für uns ist ganz wichtig, dass die Zahl der Kabinen durch eine neue Einteilung der Fläche von drei auf vier erhöht wird, damit sich mehrere Mannschaften, auch Frauenteams, gleichzeitig umziehen können. Das ist im Moment schwierig“, sagt Tusem-Geschäftsführer Klaus Leisen. Nach dem Umbau soll es sechs Duschen pro Umkleide, also insgesamt 24, geben.

Im Zuge der Umbauarbeiten entstehen auch behindertengerechte Toiletten

Im Zuge der Umbauarbeiten beim Tusem sollen auch behindertengerechte, von außen zugängliche Toiletten entstehen. Auch der Schiedsrichterraum werde neu hergerichtet. Die Fassade soll unter Energiespargesichtspunkten überarbeitet und mit Holz gestaltet werden. „Das passt gut, schließlich liegt die Anlage ja am Waldrand“, so Michael Flachmann. Im Kabinentrakt werde auch ein Fenster verkleinert. „Das spart Energie“, sagt Klaus Leisen.

Bereits im vorletzten Jahr habe man eine neue Zuleitung für Wasser, Strom und Gas auf dem Gelände verlegt. Vor kurzem hatten bereits die Tusem-Leichtathleten am Fibelweg eine neue Hütte für ihre Ausrüstung erhalten. Die Sanierung der Umkleiden, Sanitäranlagen und der Fassade sei jetzt ein weiterer wichtiger Schritt, um den Verein für die Zukunft aufzustellen. „Im Zusammenhang mit den Planungen haben wir den Mietvertrag mit dem Tusem langfristig für 33 Jahre verlängert“, sagt der MKS-Geschäftsführer.

Laut Tusem-Geschäftsführer Klaus Leisen gibt es die Sportanlage schon seit den 1920er Jahren. 1975 sei der Kabinentrakt abgebrannt. In den vergangenen Jahren habe man sich auf unbedingt notwendige Arbeiten beschränkt.

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