Oldtimer-Rallye

Lions Club Ruhrtal startet Oldtimerfahrt für den guten Zweck

Der Lionsclub Ruhrtal schickt Oldtimer für den guten Zweck auf die Straße. Am 16. Juni geht es los. Die Tour führt in weiten Teilen auch durch das Essener Stadtgebiet, wo die Rallye auch beginnt und endet.  

Der Lionsclub Ruhrtal schickt Oldtimer für den guten Zweck auf die Straße. Am 16. Juni geht es los. Die Tour führt in weiten Teilen auch durch das Essener Stadtgebiet, wo die Rallye auch beginnt und endet.  

Foto: Lionsclub Ruhrtal

Essen-Bredeney.  Der Lionsclub Ruhrtal macht mobil für den guten Zweck. Mit einer Oldtimer-Rallye wollen die „Löwen“ das Friedensdorf Oberhausen unterstützen.

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Das Fahrerlager ist komplett: Am Sonntag, 16. Juni, schickt der Lionsclub Ruhrtal 60 Old-und Youngtimer auf die Straße, um mit seiner Ausfahrt rund ums westliche Ruhrtal auf das Friedensdorf in Oberhausen aufmerksam zu machen.

Unter den Startern findet sich so manche Rarität internationaler Automobilbau-Kunst. Darunter beispielsweise der schon legendäre Jaguar E-Type ebenso wie die begehrte Pagode von Mercedes-Benz. „Das älteste Fahrzeug ist ein Austin aus dem Jahr 1927“, macht Lions-Präsident Dietrich Gulba Oldtimer-Fans schon einmal Appetit auf die Rallye. „Der älteste Teilnehmer ist mit beinahe 90 Jahren fast genauso alt.“

Start und Ziel an der Altendorfer Straße

Die 170 Kilometer lange Tour mit Start und Ziel auf dem Firmengelände Mercedes-Lueg an der Altendorfer Straße führt in weiten Abschnitten über Essener Stadtgebiet, aber auch nach Hattingen, zum Medienhafen Düsseldorf und zur St. Antony-Hütte in Oberhausen. Über Haarzopf werden die Fahrer, die um 9 Uhr starten, zwischen 16.30 und 17.15 Uhr wieder in Essen erwartet. Der genauen Streckenverlauf finden Sie ab Freitag, 14. Juni, unter www.praesident-lions-essen-ruhrtal.de.

Erlös soll Bau eines OP-Saals ermöglichen

Mit ihrer Oldtimer-Rallye wollen die Löwen aus dem Ruhrtal den Bau eines ambulanten Op-Saals im Friedensdorf in Oberhausen unterstützen. Aufgrund der zunehmenden Restriktionen im Gesundheitssystem kann das Friedensdorf in Oberhausen nur noch in begrenztem Umfang auf kostenfreie Leistungen der Krankenhäuser zurückgreifen. Immer häufiger müssen solche Leistungen durch das Friedensdorf aus Spenden bezahlt werden. „Das schränkt die Spielräume des Friedensdorfs zunehmend ein“, sagt Gulba.

Aus diesem Grund plant das Friedensdorf die Errichtung eines eigenen OP-Saals, in dem kleinere Eingriffe von ehrenamtlichen Ärzten und Schwestern ambulant erbracht werden können. „Mit unserer Initiative wollen wir dem Friedensdorf helfen, seinen Zielen auch in Zukunft nachkommen zu können.“

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