Industriedenkmal

Letzte Schmiedevorführung im Halbachhammer in diesem Jahr

Beim Abschlag im Halbachhammer im vergangenen Jahr schmiedete Thomas Bühren das Eisen.

Foto: Stefan Arend

Beim Abschlag im Halbachhammer im vergangenen Jahr schmiedete Thomas Bühren das Eisen. Foto: Stefan Arend

Essen-Fulerum/Margarethenhöhe.   Im Industriedenkmal Halbachhammer im Nachtigallental steht am Sonntag, 5. November, der Abschlag auf dem Programm. Dann beginnt die Winterpause.

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Der traditionelle Abschlag zum Saisonende im Halbachhammer, Altenau 12, findet am kommenden Sonntag, 5. November, von 14 bis 18 Uhr im Rahmen einer Schmiedevorführung statt.

Der Halbachhammer im Nachtigallental ist ein Geschenk Gustav Krupp von Bohlen und Halbachs an die Stadt Essen. 1935/36 ließ er die Anlage, die 1417 erstmals urkundlich erwähnt wurde, nach Essen überführen und im Nachtigallental wiedererrichten. Beim Abschlag fliegen jetzt zum letzten Mal in diesem Jahr die Funken. Dabei können die Besucher nicht nur aus nächster Nähe die alte Handwerkskunst bewundern, sondern auch geschmiedete Nägel erwerben. Der Erlös aus dem Verkauf der Spendennägel fließt in den Erhalt eines weiteren bedeutenden Technikdenkmals in Essen, dem Eisenhammer im Deilbachtal in Kupferdreh.

Museumsstraßenbahn fährt zum Abschlag

Auch dieses Jahr lädt die Verkehrshistorische Arbeitsgemeinschaft der Essener Verkehrs-AG für die An- und Abreise zum Abschlag zu Fahrten mit der Museumsstraßenbahn ein. Die genauen Fahrtzeiten können der Homepage der Verkehrshistorischen Arbeitsgemeinschaft entnommen werden. Die Teilnahme an der Veranstaltung im Halbachhammer ist kostenlos und eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

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