Kunst und Kultur

Kulturwochenende steigt zum siebten Mal im Essener Süden

Das Programm des Kulturwochenendes präsentierten Gerhard Barnscheidt, Bezirksbürgermeister, Uwe Schramm, Kunsthaus-Leiter, und Klaus Kottenberg, Kulturbeauftragter im Bezirk I (v.l.).

Foto: Thuy-An Nguyen

Das Programm des Kulturwochenendes präsentierten Gerhard Barnscheidt, Bezirksbürgermeister, Uwe Schramm, Kunsthaus-Leiter, und Klaus Kottenberg, Kulturbeauftragter im Bezirk I (v.l.). Foto: Thuy-An Nguyen

Essener Süden.   Beim siebten Kulturwochenende präsentieren sich über 200 Mitwirkende. Es gibt Konzerte, Tanz und Theater an vielen Orten – auch zum Mitmachen.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Zur Tradition geworden ist das jährliche Kulturwochenende im Bezirk II, bei dem sich über 20 Einzelkünstler und Organisationen aus den Stadtteilen Rellinghausen, Stadtwald, Bergerhausen und Rüttenscheid präsentieren. Es findet vom 17. bis 19. November an verschiedenen Spielorten statt. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Kunsthaus Essen an der Rübezahlstraße, das in diesem Jahr sein 40-jähriges Bestehen feiert.

„Die Zusammenarbeit zwischen den Kulturträgern im Bezirk hat sich enorm verbessert, seit es die Veranstaltung gibt“, sagt Uwe Schramm, Leiter des Kunsthauses. Erstmals fand sie im Kulturhauptstadtjahr 2010 statt, damals noch als ganze Kulturwoche. Seitdem gibt es jedes Jahr an drei Tagen im November diverse Veranstaltungen aus den Bereichen Theater, Musik, Tanz, Literatur und bildende Kunst an unterschiedlichen Orten. Am Samstag steht das Kunsthaus mit dem Kunsthandwerker-Markt und Info-Ständen im Mittelpunkt.

Der kulturpolitische Stammtisch wird in diesem Jahr durch ein Gespräch zwischen Kunsthaus-Leiter Uwe Schramm und dem Kulturbeauftragten im Bezirk II, Klaus Kottenberg, ersetzt. „Dabei blicken wir auf die Anfänge des Kunsthauses vor 40 Jahren, auf die Entwicklung der Arbeit und sprechen über neue Herausforderungen“, so Schramm.

Das Kunsthaus-Gebäude beherbergte eine Schule

Eine Einrichtung wie das Kunsthaus in der ehemaligen Rübezahlschule könne nur bestehen, wenn das politischer Wille sei, freut sich Uwe Schramm über die langjährige Unterstützung. Auf die können die Organisatoren auch für das Kulturwochenende bauen. „Neben den 12 000 Euro im Jahr, die die Bezirksvertretung für die Kulturarbeit im Bezirk insgesamt bereitstellt, geben wir zusätzlich 2000 Euro speziell für das Kulturwochenende“, erläutert Bezirksbürgermeister Gerhard Barnscheidt.

Der Termin für das Kulturwochenende wird bei der Programmkonferenz im April festgelegt. Die Kulturträger können sich dann mit ihrem Konzept bis zu den Sommerferien beim Organisationsteam melden, das das Programm zusammenstellt und den Flyer für die Veranstaltung drucken lässt. „Der Stamm der Teilnehmer ist jedes Jahr dabei. Aber das ist keine geschlossene Veranstaltung. Alle Kulturschaffenden aus dem Bezirk können sich gern melden“, so Gerhard Barnscheidt.

Organisator rechnet mit über 200 Aktiven

In diesem Jahr rechnet Organisator Klaus Kottenberg mit weit über 200 Aktiven und hunderten von Besuchern. „Durch die Kooperationen zwischen verschiedenen Partnern kann man durchaus neues Publikum gewinnen“, ist er überzeugt.

Das Kulturwochenende startet am Freitag, 17. November, 16.30 Uhr, in der Albert-Einstein-Realschule am Ardeyplatz mit einer Zirkus-Vorführung. Am Samstag, 18. November, beginnen die Veranstaltungen im Kunsthaus um 13 Uhr. Am Sonntag, 19. November, gibt es Kindertheater um 11 Uhr und Jazz um 18 Uhr in der Villa Rü, Girardetstraße 21. Eine Lesung mit Musik startet um 19 Uhr im Blücherturm, Am Stift 9.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Auch interessant
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik