Kindergartenumbau

Kindergarten auf der Margarethenhöhe weiht neue Räume ein

Freuen sich über den Abschluss des Umbaus im Kindergarten der Gemeinde Zur Heiligen Familie auf der Margarethenhöhe in Essen: (v.l.) Andreas Schmitt, Birgit Huxoll, Michael Flachmann, Jochen Biefang und Vertreter der Kinder.

Freuen sich über den Abschluss des Umbaus im Kindergarten der Gemeinde Zur Heiligen Familie auf der Margarethenhöhe in Essen: (v.l.) Andreas Schmitt, Birgit Huxoll, Michael Flachmann, Jochen Biefang und Vertreter der Kinder.

Foto: Socrates Tassos / FUNKE Foto Services

Essen-Margarethenhöhe.  Die Kindertagesstätte der kath. Gemeinde Zur Heiligen Familie auf der Margarethenhöhe in Essen wird nach der Erweiterung und Sanierung eingeweiht.

Die katholische Kindertagesstätte „Zur Heiligen Familie“ am Lehnsgrund auf der Margarethenhöhe ist bei laufendem Betrieb umfassend umgebaut und erweitert worden. Mehr als drei Jahre hat der Vermieter, die Margarethe-Krupp-Stiftung (MKS), die Immobilie saniert. Stiftungsvorstand Michael Flachmann spricht von einer „Investition in die Zukunft des Gebäudes“.

Bereits 2016 nahm sich die MKS vor, das 1940 erbaute Haus komplett für Kinder zu entwickeln. Geplant waren Maßnahmen im Erd- und Obergeschoss. Zuerst wurden die Mieter der Dachgeschosswohnungen innerhalb des Stadtteils umgesiedelt. Danach startete 2017 der Umbau des Obergeschosses. Dabei wurde das Dach saniert und mit Feinstaub bindenden Dachpfannen ausgestattet. „So leisten wir bei Umbauarbeiten einen Beitrag für das Klima“, betont MKS-Vorstand Michael Flachmann. Zudem wurde ein neuer Notausgang mit Notfalltreppe geschaffen. Seit Anfang 2018 wird das Dachgeschoss von einer Kindertagespflegegruppe mit sieben Kindern unter drei Jahren genutzt.

Großzügige Gruppenräume entstanden in der Kita auf der Margarethenhöhe

Im zweiten Schritt wurden im Erdgeschoss, wo sich der Kindergarten befindet, die Sanitäranlagen für die Kinder und die Küche erneuert sowie ein neuer Bürobereich eingerichtet. Darüber hinaus wurden in den Gruppenräumen Wände versetzt und dadurch der Zuschnitt großzügiger gestaltet. Dabei wurde auch ein Teil des alten Flures in einen Schlaf- und Ruhebereich umgebaut. „Damit gewährleisten wir die optimale Balance zwischen Spiel- und Ruheräumen“, so Flachmann.

Ein noch größeren Umfang nahm das Projekt mit dem Umbau des Untergeschosses an. Michael Flachmann berichtet, dass „der Kindergarten mit dem Wunsch, dass sich die Kinder auch drinnen mehr bewegen sollen, auf die Stiftung zukam“. Um diesem Wunsch nachzukommen, suchte die Stiftung für die im Untergeschoss angesiedelte Fußpflege ebenfalls einen neuen Standort, der an der Ecke Sommerburgstraße 38/Steile Straße gefunden.

Im neuen Bewegungsraum können die Kinder toben

Anschließend wurde das Gebäude auf einer Seite ausgeschachtet um eine Fensterreihe einzusetzen, die Tageslicht ins Untergeschoss bringt. Innen zogen die Arbeiter neue Wände, Heizungen und Leitungen wurden erneuert. So entstand einerseits ein großer Bewegungsraum für die Kinder und andererseits ein Aufenthaltsraum für die Betreuer. Beide Räume sind mit einer Glasfront versehen, damit Tageslicht in die Räume kommt. Ebenfalls im neuen Untergeschoss befinden sich ein Heizungs- und ein Abstellraum.

Diese Woche wird noch die neue Treppe vom Erd- ins Untergeschoss gebaut. „Ende des Monats sollten, bis auf kleine Abschlussarbeiten, alle Maßnahmen abgeschlossen sein“, meint Andreas Schmitt, technischer Leiter bei der Margarethe-Krupp-Stiftung.

Auch im Außenbereich hat sich etwas getan. Neben dem Kindergarten wurden drei behindertengerechte Parkplätze geschaffen, die Außenanlage wurde überarbeitet. Sie verfügt über einen Balance-Parcours, Klettergerüst und Sandkasten. Als Dank für ihre neu gestaltete Einrichtung bedienten die Kindergartenkinder Stiftungsvorstand Michael Flachmann und Prokurist Jochen Biefang bei der Übergabe mit Getränken und Currywurst.

Langfristiger Mietvertrag über 20 Jahre abgeschlossen

„Wir haben mit diesen Maßnahmen die Immobilie zukunftsorientiert ausgerichtet“, erklärt Michael Flachmann. Insgesamt habe die MKS über 500 000 Euro investiert. Das Gebäude erfülle nach dem Umbau alle Vorgaben für die Betreuung der von unter Dreijährigen (U3). Die MKS habe mit dem Träger des Kindergartens, dem Kita-Zweckverband im Bistum Essen, einen langfristigen Mietvertrag über 20 Jahre plus Option auf Verlängerung abgeschlossen. Kita-Leiterin Birgit Huxoll freut sich sich: „Wir hatten mit der Margarethe-Krupp-Stiftung und dem Kita-Zweckverband zu jederzeit einvernehmliche Gespräche.“

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