Neubau-Projekt

Grundstein für 29 Mietwohnungen in Bredeney gelegt

Bei der Grundsteinlegung an der Frankenstraße in Bredeney: (v.l.) Sven van Gelder (Arsatec), Heinz-Georg Anschott (Geno-Bank), Henning Wichart (Geno-Bank) und Joachim Sälzer (Arsatec).

Bei der Grundsteinlegung an der Frankenstraße in Bredeney: (v.l.) Sven van Gelder (Arsatec), Heinz-Georg Anschott (Geno-Bank), Henning Wichart (Geno-Bank) und Joachim Sälzer (Arsatec).

Foto: Ulrich von Born

Essen-Bredeney.   29 Mietwohnungen entstehen an der Frankenstraße in Kooperation von Projektentwickler Arsatec und der Geno-Bank, die die Wohnungen vermieten wird.

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Den Grundstein für ein Bauprojekt mit 29 barrierefreien Wohnungen in zwei Gebäuden legten jetzt Vertreter des Investors, der Firma Arsatec aus Oberhausen, und des künftigen Eigentümers und Vermieters, der Essener Geno-Bank. In der Anfangsphase des Projekts hatte es Verzögerungen gegeben, die unter anderem auf die komplizierten Eigentumsverhältnisse der Grundstücke an der Frankenstraße 355/357 zurückzuführen waren. Jetzt laufe alles nach Plan, wie alle Beteiligten betonten. Die Arbeiten hatten im Dezember 2016 begonnen und sollen Ende 2018 abgeschlossen werden.

Die beiden Gebäude, die mit Erdwärme beheizt werden, entstehen zur Frankenstraße beziehungsweise zum Krupp-Park hin, die Wohnungen werden 80 bis 180 Quadratmeter groß sein und voraussichtlich zwischen 11,50 und 13,50 Euro pro Quadratmeter an Miete kosten. Die Vermietung sei in Vorbereitung, es gebe bereits eine Liste mit Interessenten.

Unter den Gebäuden entsteht eine Tiefgarage für 49 Fahrzeuge, die später wie die Dächer begrünt werden soll. „Bei der Klientel, die sich für diese hochwertigen Wohnungen interessiert, macht es Sinn, diese Anzahl an Tiefgaragenplätzen zur Verfügung zu stellen“, so Heinz-Georg Anschott, Vorstandsvorsitzender der Geno-Bank.

Geno-Bank investiert direkt in den Wohnungsbau

Er rechne damit, dass vor allem ältere Menschen dort einziehen werden, die vorher im Eigenheim oder einer Eigentumswohnung gelebt hätten und jetzt Wert darauf legten, dass ihnen Schneefegen und ähnliches abgenommen werde und sie auf einer Ebene wohnen könnten. Dass die Geno-Bank direkt in den Wohnungsbau investiert, ist laut Anschott relativ neu. Angesichts der Zinsentwicklung habe man sich Gedanken über Anlagealternativen gemacht und investiere jetzt in Essen und Mülheim insgesamt 100 Millionen Euro bis Mitte 2019 in rund 300 Wohnungen mit gehobenem Standard.

„In der Arsatec GmbH haben wir einen erfahrenen Partner gefunden“, lobt Heinz-Georg Anschott die Zusammenarbeit, die für mehrere Projekte gilt. So fand am Tag der Grundsteinlegung an der Frankenstraße auch die Schlüsselübergabe für elf Wohnungen in Mülheim-Dümpten statt, die auch im Zuge dieser Kooperation gebaut wurden.

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