Kreativmarkt

Der Kreativmarkt auf der Margarethenhöhe wächst weiter

Im vergangenen Jahr stöberten die Besucher bei gutem Wetter an den zahlreichen Ständen auf dem Marktplatz der Margarethenhöhe.

Im vergangenen Jahr stöberten die Besucher bei gutem Wetter an den zahlreichen Ständen auf dem Marktplatz der Margarethenhöhe.

Foto: STEFAN AREND / FUNKE Foto Services

Essen-Margarethenhöhe.  Hobbykünstler präsentieren sich am 1. September auf der Margarethenhöhe. Die Zahl der Stände wächst, die Bürgerschaft hat aber noch mehr vor.

Zum vierten Mal steigt am Sonntag, 1. September, 11 bis 18 Uhr, der Kreativmarkt auf der Margarethenhöhe. Auf dem kleinen Markt werden 56 Teilnehmer ihre Stände aufbauen und selbst gefertigte Sachen präsentieren. Mit dabei sind ausschließlich Hobbykünstler, versichert Organisatorin Hannelore Külzer. Im kommenden Jahr will die Bürgerschaft Margarethenhöhe, die seit 2018 als Veranstalter auftritt, den Kreativmarkt um einen Kunstrundgang erweitern.

„Kunst hat ja auf der Margarethenhöhe eine lange Tradition. Vorgespräche mit einem möglichen Partner laufen bereits“, so Christian Henkes, Vorsitzender der Bürgerschaft. Er sei optimistisch, den Kreativmarkt im nächsten Jahr mit einem Rundgang zu ergänzen, bei dem Kunstobjekte gezeigt werden können, die nicht im Freien stehen dürfen. „Wir hoffen, dass die Besucher dann den Besuch des Kreativmarktes mit der Betrachtung von Kunst verbinden“, blickt Henkes voraus.

Alle Fäden laufen bei der Organisatorin zusammen

Alle Fäden für die aktuelle Veranstaltung an der Steilen Straße laufen weiterhin bei Hannelore Külzer zusammen, die den Kreativmarkt 2016 mit einer Bekannten zusammen ins Leben gerufen hatte. Im vergangenen Jahr war erstmals die Bürgerschaft als Veranstalter aufgetreten. Das Team um den Vorsitzenden Christian Henkes und seinen Stellvertreter Jürgen Malone übernimmt den Schriftverkehr und kümmert sich um erforderliche Genehmigungen, während Hannelore Külzer für den Kontakt zu den Kreativen und den Standplan zuständig ist.

„Die Veranstaltung ist deutlich größer geworden. Statt anfangs 30 Teilnehmer sind es jetzt fast doppelt so viele“, sagt Hannelore Külzer. In diesem Jahr werde es erstmals in der Mitte des Marktes eine Doppelreihe mit Ständen geben, so dass mehr Teilnehmer Platz hätten. Neun zusätzliche Stände würden so Platz finden.

Die Nachfrage nach Standplätzen sei immer groß, Teilnehmer meldeten sich oft schon zu Jahresbeginn für die Veranstaltung an, die traditionell am ersten Sonntag nach den Sommerferien stattfindet. Dann seien die meisten aus dem Urlaub zurück und man kollidiere terminlich nicht mit anderen Veranstaltungen in der Umgebung. Die Teilnehmer – Aussteller aus ganz NRW – wüssten die familiäre Atmosphäre und das historische Ambiente in der denkmalgeschützten Gartenstadt zu schätzen und kämen jedes Jahr wieder.

Aussteller bringen Tische und Pavillons selbst mit

Jeder Aussteller bringe selbst Tisch oder Pavillon mit – und zusätzlich einen Kuchen, damit sich Aussteller und Gäste stärken können. Zusätzlich richtet die Bürgerschaft einen Männerhort ein. „Das ist eine Premiere. Die Männer sollen sich dort unterhalten und etwas trinken, während die Frauen auf dem Markt stöbern“, erklärt Christian Henkes, der auch über die Bürgerschaft informieren will. Die Miete für den Standplatz geht an die Bürgerschaft zur Deckung der Kosten.

Die Aussteller finden sich über Mundpropaganda, viele erfahren auf anderen Kreativmärkten von der Veranstaltung auf der Margarethenhöhe und melden sich dann direkt an, berichtet Hannelore Külzer, die auf ein abwechslungsreiches Angebot achtet. Im Angebot seien Genähtes und Gestricktes, Arbeiten aus Ton, Holz, Papier, Glas, Stoff, Seifen, Schmuck, Bilder, vertikale Gärten und vieles mehr.

„Für die aktuelle Veranstaltung habe ich noch zwei Standplätze zu vergeben“, sagt die Organisatorin. Die seien krankheits- und urlaubsbedingt neu zu besetzen. Infos unter Telefon 712175.

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