Historische Führungen

Das Ruhrmuseum lädt zum Rundgang durch die Gartenstadt ein

Im Halbachhammer im Nachtigallental findet eine Schmiedevorführung statt. Foto: Matthias Graben

Im Halbachhammer im Nachtigallental findet eine Schmiedevorführung statt. Foto: Matthias Graben

Essen-Margarethenhöhe/Fulerum.  Ein Rundgang über die Margarethenhöhe und eine Schmiedevorführung im Halbachhammer stehen am 2. Juni auf dem Programm des Ruhrmuseums.

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Das Ruhrmuseum plant für Sonntag, 2. Juni, zwei Veranstaltungen auf der Margarethenhöhe und in Fulerum. Um 11 Uhr beginnt ein zweistündiger Spaziergang durch die Gartenstadt Margarethenhöhe. unter dem Motto „Die Margarethenhöhe – Kruppsiedlung und Gesamtkunstwerk“. Die Führung bietet einen Einblick in die Geschichte und Architektur der Wohnsiedlung. Beim folgenden Besuch der historisch eingerichteten Musterwohnung erhalten die Teilnehmer einen Eindruck des alltäglichen Lebens der damaligen Bewohner.

Künstler ist bekannt für seine Ruhrgebietsdarstellungen

Ergänzt wird dies durch die Ausstellung „Der Grafiker Hermann Kätelhön“ im Kleinen Atelierhaus. Hier werden in dem 1919 eigens für den Künstler errichteten Gebäude unter anderem Grafiken und seine Ruhrgebietsdarstellungen präsentiert. Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung erforderlich. Der Rundgang findet mit Maximal 20 Teilnehmern statt. Die Kosten betragen fünf Euro. Für Kinder ist die Teilnahme kostenlos. Eine Anmeldung ist montags bis freitags zwischen 9 und 16 Uhr im Besucherdienst unter besucherdienst@ruhrmuseum.de oder unter Telefon 24681 444 möglich. Treffpunkt ist am Brückenkopf/Ecke Steile Straße.

Hammerhütte ist vier Stunden lang in Betrieb

Am Sonntag, 2. Juni, 14 Uhr, startet eine öffentliche Schmiedevorführung im Halbbachhammer. Vier Stunden lang ist die Hammerhütte in Betrieb. Die Besucher erleben in dem Denkmal die vorindustrielle Technik der Stahlerzeugung auf der Grundlage von Wasserkraft und Holzkohle. Der Halbachhammer ist eine Schenkung Gustav Krupp von Bohlen und Halbachs an die Stadt Essen. Die Anlage wurde nach 500-jähriger aktiver Betriebszeit als letzte Anlage ihrer Art im Siegerland um 1900 stillgelegt. Gustav Krupp von Bohlen und Halbach veranlasste ihre Überführung nach Essen und ließ sie 1935/36 im Nachtigallental betriebsfertig wiedererrichten. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich. Treffpunkt ist der Halbachhammer im Nachtigallental, Altenau 12.

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