Evag-Baustelle

Bezirksvertreter ärgert sich über Maststandort am Klinikum

CDU-Bezirksvertreter Werner Ernst wundert sich über den Standort des neuen Fahrleitungsmastes vor dem Haupteingang des Klinikums.

Foto: Herbert Höltgen

CDU-Bezirksvertreter Werner Ernst wundert sich über den Standort des neuen Fahrleitungsmastes vor dem Haupteingang des Klinikums. Foto: Herbert Höltgen

Essen-Holsterhausen.   Die Evag begründet die Platzierung des Fahrleitungsmastes an der Straße mit der Lage anderer Leitungen an der ursprünglich geplanten Stelle.

Im Rahmen des Haltestellenumbaus an der Hufelandstraße in Höhe des Klinikums hat die Essener Verkehrs-AG (Evag) jetzt neue Masten für die Fahrleitungen gesetzt. Werner Ernst, CDU-Bezirksvertreter für Holsterhausen, wundert sich über den Standort des Mastes, der unmittelbar vor dem Haupteingang des Klinikums steht. „Der Mast steht nach meiner Einschätzung in der Fußgängerfurt. Der Überweg an der Ampel wird von Angestellten, Studenten und Besuchern des Klinikums stark frequentiert“, sagt Ernst.

Als die Evag das Projekt in der Bezirksvertretung vorgestellt habe, sei die Rede davon gewesen, dass die neuen Masten an der Gehwegkante platziert würden. „Darunter verstehe ich den hinteren Rand des Gehwegs, zum Gelände des Klinikums hin. Hätte man den neuen Mast nicht neben den alten setzen können?“, fragt der Bezirkspolitiker, der sich an den Streit um die Masten an der Friederikenstraße in Rüttenscheid vor einigen Jahren erinnert.

Am Klinikum ragt ein großer Baum auf den Gehweg

Damals hatte es Beschwerden über die riesigen Masten in geringem Abstand zu den Häusern gegeben, die Fußgänger auf dem sowieso schon schmalen Gehweg behindert hätten. Ein paar Meter weiter südlich vom Haupteingang des Klinikums an der Esmarchstraße sei der neue Mast tatsächlich wie versprochen im hinteren Bereich des Gehwegs einbetoniert worden.

Laut Simone Klose von der Evag bemühe man sich, die Fahrleitungsmasten so zu platzieren, wie man es anhand der Planungsunterlagen der Stadt und der Bezirksvertretung vorgestellt habe. In diesem Fall seien die Kollegen bei ihren Bohrungen allerdings auf bereits dort liegende Entwässerungs- und Versorgungsleitungen gestoßen. Von denen müsse man Abstand halten.

Außerdem rage vor dem Klinikum ein großer Baum auf den Gehweg. Bei dem Mast handele es sich zudem um einen Gemeinschaftsmast. Daran würden nicht nur die Fahrleitungen befestigt, sondern auch Beleuchtung, erklärt Simone Klose. „Das bedeutet, dass der Mast nur auf einer bestimmten Achse vor- oder zurückversetzt werden kann. Ansonsten würde die Beleuchtung davon beeinflusst“, sagt die Evag-Sprecherin. Aufgrund dieser Besonderheiten sei man vor dem Klinikum von der geplanten Stelle abgewichen.

Auch interessant
Leserkommentare (1) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik