Geschichte

Ausstellung im Girardethaus zeigt Rüttenscheid historisch

Imke Sasse und Klaus Geiser eröffnen am Mittwoch eine Ausstellung über das historische Rüttenscheid.

Imke Sasse und Klaus Geiser eröffnen am Mittwoch eine Ausstellung über das historische Rüttenscheid.

Foto: Lena Mölder

Essen-Rüttenscheid.   Von Grugapark bis Siechenkapelle: In der Mundus-Residenz eröffnet eine Schau mit alten Bildern.

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Nach der ersten gemeinsamen Ausstellung zur Geschichte der Girardet-Druckerei haben der Hobby-Historiker Klaus Geiser und die Mundus-Seniorenresidenz ihre Zusammenarbeit fortgesetzt: Am heutigen Mittwoch eröffnet die Ausstellung „Rüttenscheid – historisch betrachtet“, um 10 Uhr in den Räumen der Seniorenresidenz im Girardethaus.

„Wir haben im vergangenen Jahr festgestellt, wie sehr die historischen Aufnahmen unsere Bewohner bewegen und zu Gesprächen von früher animieren“, hat Imke Sasse, Direktorin der Mundus-Residenz, festgestellt. Gleichzeitig soll die Ausstellung dabei helfen, die Mundus-Residenz vorzustellen: „Jeder kann vorbei schauen“, lädt Imke Sasse ein, sich von heute bis 5. Dezember die alten Ansichten aus Rüttenscheid anzuschauen.

Klaus Geiser hat mehr als 250 historische Fotos, Plakate und Postkarten aus den vergangenen 100 Jahren zusammengetragen. Dabei beleuchtet er auch die Geschichte der Grugahalle und des Grugaparks, beschäftigt sich aber ebenso mit der Rüttenscheider Straße: „Die Rü gilt schon sehr lange als Ausgehmeile, dort gab es schon immer viele Gaststätten“, weiß Klaus Geiser, der sogar alte Kneipen-Speisekarten gefunden hat. Traditionshäuser wie die Ampütte werden in der Schau ebenso gewürdigt wie das Rüttenscheider Rathaus an der Kreuzung Martinstraße, das längst Geschichte ist: „Dort ist heute die Sparkasse untergebracht“, weiß Geiser, der sämtliche Bilder mit kurzen Anmerkungen und Anekdoten versehen hat.

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