Verkehr

Stadtradeln: Ein Wettbewerb mit vielen Aktionen

Am 21. Mai startet wieder das Stadtradeln. Im Vorjahr (Foto) ging es am Niederfeldsee entlang. Diesmal endet die Tour am Mülheimer Ringlokschuppen.

Foto: FUNKE Foto Services

Am 21. Mai startet wieder das Stadtradeln. Im Vorjahr (Foto) ging es am Niederfeldsee entlang. Diesmal endet die Tour am Mülheimer Ringlokschuppen. Foto: FUNKE Foto Services

Essen.   Auftakt für das „Stadtradeln 2016“ ist am 21. Mai auf dem Kopstadtplatz . Von dort führ t erstmals eine Sternfahrt zum Ringlokschuppen nach Mülheim.

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Strampelt euch fit und habt Spaß dabei – unter diesem Motto will die Ruhr-Metropole beim diesjährigen Stadtradeln möglichst viele Essener dazu bewegen, in der Freizeit wie im Alltag auf das Rad umzusteigen. Der Städtewettbewerb soll anspornen – und rund ums Fahrrad informieren.

Zwar hatte Essen beim letzten Stadtradeln im Ruhrgebiet die Nase vorn und die meisten Teilnehmer (1100) mobilisiert, die die meisten Kilometer (298.162) per Rad zurücklegten. Doch die Essener treten nicht allein in die Pedale, sondern haben sich beim bundesweiten Klimabündnis-Wettbewerb mit 13 Revierstädten zusammengetan.

Um dies stärker zu betonen, ist zum Start der Aktion „Stadtradeln 2016“ am 21. Mai um 13 Uhr auf dem Kopstadtplatz im Anschluss zum ersten Mal eine Sternfahrt nach Mülheim geplant, an der sich Mülheim, Duisburg und Oberhausen beteiligen. Möglicherweise machen auch Gelsenkirchen und Bottrop mit. Die Fahrt führt vom Kopstadtplatz zum Mülheimer Hauptbahnhof und von dort um 14.45 Uhr durch die abgesperrte City zur gemeinsamen Eröffnungsveranstaltung im Ringlokschuppen in Mülheim-Speldorf. Der ADFC rechnet mit rund 300 Radfahrern, die sich an der Tour beteiligen.

Nachtradeln zum Revierpark Nienhausen

Der Fahrradclub bietet innerhalb des Wettbewerbszeitraumes auch eine besondere Tour nach Bochum an. Dort startet am 5. Juni in der Jahrhunderthalle der „Fahrradsommer der Industriekultur“ mit Familienprogramm, Ausstellern und Infos etwa über Radreisen. Gestartet wird um 10 Uhr auf dem Willy-Brandt-Platz (eine Anmeldung ist nicht erforderlich). „Für die Fahrt benötigen wir nur eineinhalb Stunden. Sie führt zum größten Teil über frühere Bahntrassen“, sagt Jörg Brinkmann, Vorsitzender des Essener ADFC. Und zwar über den Zollverein-Radweg, die Trasse Kray-Wanner-Bahn und die Erzbahntrasse direkt zur Bochumer Jahrhunderthalle.

Ein letztes Highlight ist am 10. Juni das Nachtradeln (25 Kilometer, zwei Stunden) zum Revierpark Nienhausen in Gelsenkirchen mit anschließendem Imbiss (gegen Entgelt). Start ist um 21 Uhr auf dem Willy-Brandt-Platz. Jeder ist willkommen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Wer beim Stadtradeln-Wettbewerb vom 21. Mai bis zum 10. Juni dabei sein will, kann sich unter stadtradeln.de informieren. Ziel ist es, möglichst viele Kilometer mit dem Rad zurückzulegen. Für die Ratspolitiker gibt es einen Extra-Wettbewerb. Ebenso für diejenigen, die drei Wochen lang ihr Auto stehen lassen.

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