Stadtgespräch

Die Bürgerbewegung „Pulse of Europe“ hat sich zur Aufgabe gemacht, die positiven Aspekte des Europagedankens wieder stärker ins öffentliche Bewusstsein zu bringen. Essen ist jetzt die 13. deutsche Stadt, wo Bürger dies mit regelmäßigen Demonstrationen unterstreichen wollen, und zwar an bestimmten Sonntagen um 14 Uhr. Vergangenen Sonntag gab es am Willy-Brandt-Platz mit rund 130 Teilnehmern die Essener Premiere, am 5. März geht’s an gleicher Stelle weiter. Im Organisationsteam ist unter anderem CDU-Ratsherr Ulrich Beul dabei.

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Europa-Freunde in Essen

Die Bürgerbewegung „Pulse of Europe“ hat sich zur Aufgabe gemacht, die positiven Aspekte des Europagedankens wieder stärker ins öffentliche Bewusstsein zu bringen. Essen ist jetzt die 13. deutsche Stadt, wo Bürger dies mit regelmäßigen Demonstrationen unterstreichen wollen, und zwar an bestimmten Sonntagen um 14 Uhr. Vergangenen Sonntag gab es am Willy-Brandt-Platz mit rund 130 Teilnehmern die Essener Premiere, am 5. März geht’s an gleicher Stelle weiter. Im Organisationsteam ist unter anderem CDU-Ratsherr Ulrich Beul dabei.

Lammert sorgt für Gespräche

Die „Stadtgespräche“ des Ruhr-Zirkels im Chorforum Essen haben sich neben „Reden mit Essen“ längst zum zweiten großen gesellschaftlichen Treff in Essen entwickelt. Das hängt sicherlich auch mit den interessanten Gästen zusammen, die Moderator Richard Kiessler oft für die Veranstaltung gewinnt und die der frühere Chefredakteur der NRZ immer zu Anfang des Abends stets ausführlich interviewt. Am Montag abend gab sich mit Bundestagspräsident Norbert Lammert ein Schwergewicht der Berliner Politik die Ehre. „Wir mussten etlichen Interessanten absagen“, so Kiessler nicht ohne Stolz.

Über all die Jahre in der Bundespolitik hat der CDU-Politiker und gebürtige Bochumer seine kritische Liebe zur Heimatregion nicht verloren, und dies stand dann folgerichtig auch im Mittelpunkt des Interviews. Lammert glaubt, dass das Ruhrgebiet weit unter seinen Möglichkeiten bleibt, weil die Städte in ihrem historisch gewachsenen Eigensinn verharrten, statt sich zu einer großen Stadt zu vereinen. Diese würde dann ganz anders wahrgenommen auf der nationalen und internationalen Bühne und wäre auch wirtschaftlich erfolgreicher. Seine altbekannte, selbstredend nicht unumstrittene These trägt Lammert immer wieder mit rhetorischem Elan und einer spürbaren Portion Wut im Bauch vor. Für Stoff bei den anschließenden Gesprächen im kleineren Kreis war dann jedenfalls gesorgt.

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