Ermittlungen

Staatsanwaltschaft gibt Essener Unglücksbahn wieder frei

Nach dem schweren Bahn-Unfall mit einem lebensgefährlich verletzten 13-Jährigen in Essen-Altenessen hat die Staatsanwaltschaft die Unglücksbahn wieder freigegeben.

Nach dem schweren Bahn-Unfall mit einem lebensgefährlich verletzten 13-Jährigen in Essen-Altenessen hat die Staatsanwaltschaft die Unglücksbahn wieder freigegeben.

Foto: KDF-TV

Essen.   Die technischen Untersuchungen an der U-Bahn, die einen 13-Jährigen mitriss, sind abgeschlossen. Bis Ergebnisse vorliegen, vergehen noch Wochen.

14 Tage nach dem U-Bahn-Unfall mit einem lebensgefährlich verletzten 13-Jährigen an der II. Schichtstraße in Essen-Altenessen hat die Staatsanwaltschaft die Unglücksbahn wieder freigegeben. Dies bestätigte Polizeisprecherin Judith Herold am Donnerstag auf Nachfrage dieser Zeitung.

Die technischen Untersuchungen an dem Fahrzeug seien inzwischen abgeschlossen. Am Mittwochmorgen noch sei die Bahn zu dem Unglücksort gefahren worden, um den Hergang des Unfalls zu einer vergleichbaren Tageszeit zu rekonstruieren.

An dem Ortstermin nahmen Vertreter der Polizei, der stellvertretende Betriebsleiter der Ruhrbahn und der Sachverständige teil, der ein Gutachten zum Unfallhergang erstellen soll. Bis ein Ergebnis der Untersuchungen vorliegt, dürfte es mindestens zwei Monate dauern, heißt es bei der Polizei.

Die Ermittlungen gegen den 62 Jahre alten Fahrer der U11 laufen ungeachtet der Freigabe der Bahn weiter. Zudem kündigten die Behörden an, die Sicherheitstechnik als auch die internen Richtlinien der Ruhrbahn auf den Prüfstand stellen zu wollen, um solch schlimme Unfälle wie am 7. Februar in der Zukunft möglichst vermeiden zu können.

Ab Montag soll die Bahn wieder im Linienverkehr eingesetzt werden, heißt es bei der Ruhrbahn.

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