Jugendfarm

Sozialer Tag von 70 Schenker-Mitarbeitern auf der Jugendfarm

Ein Herz für Tiere: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Personalabteilung der Schenker AG genossen den Tag auf der Jugendfarm. / FUNKE Foto Services

Ein Herz für Tiere: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Personalabteilung der Schenker AG genossen den Tag auf der Jugendfarm. / FUNKE Foto Services

Foto: Christof Köpsel / FUNKE Foto Services

Essen-Altenessen.  Um ihr Betriebsklima zu pflegen, engagieren sich Schenker-Mitarbeiter regelmäßig im sozialen Bereich. Diesmal möbelten sie die Jugendfarm auf.

Thomas Schulz kommt in verschwitztem Shirt aus der Futterkammer. Der Personalvorstand der Schenker AG ist mit voller Begeisterung dabei, wenn seine Abteilung einmal jährlich ihre Gemeinschaft durch soziales Engagement stärkt. Diesmal kümmert sie sich um die Jugendfarm an der Kulhoffstraße, nachdem sie in mehreren Schulen Klassenzimmer gestrichen, Hochbeete sowie ein Freiluftklassenzimmer angelegt hatte.

Dabei kann Hobby-Handwerker Thomas Schulz seine Fähigkeiten unter Beweis stellen. Zusammen mit Kollegen sägt er große Holzplatten zurecht, die zu einer Innenverkleidung zusammengeschraubt werden. Damit wird die Futterkammer abgedichtet und vor Schädlingen geschützt. Mitarbeiter Christoph Michelbrink freut sich, „mit verschiedenen Kollegen der Abteilung zusammen zu arbeiten“.

Planung begann schon ein halbes Jahr vorher

Marion Vogt, Assistentin des Vorstandes und Leiterin der Aktion, hat schon ein halbes Jahr vorher mit der Planung begonnen. Dabei durchstöberte sie das Internet nach passenden Einrichtungen. „Einmal hat sich ein Schulleiter sogar um uns beworben“, berichtet sie. Für die diesjährige Aktion entschied man sich, nach mehreren Jahren, in denen man Kindern half, sich bewusst auch mal um Tiere zu kümmern.

In verschiedenen Teams werden die Arbeiten aufgenommen. Dabei achtet Marion Vogt darauf, dass die Kollegen bunt gemischt werden. Niemand soll mit jemandem in einer Gruppe sein, mit dem er seinen Arbeitsalltag verbringt. „Darüber hinaus tauschen Abteilungsleiter und Mitarbeiter die Rollen – denn Gruppensprecher wird immer eine „ganz normale“ Arbeitskraft“, erklärt Vogt.

Sozialtag statt Computerarbeit

Auch Annika Groß gefällt die Aktion: „Beim Sozialtag können wir uns körperlich betätigen, anstatt am Computer zu sitzen.“ Sie sorgte für einen neuen Anstrich im Hühnerstall. Aktions-Chefin Vogt lobt das Ergebnis: „Es ist so schön geworden, da würde ich am liebsten selbst einziehen.“ Des Weiteren wurden noch die Pferde- und Ziegenställe sowie zahlreiche Zäune gestrichen.

Im Farm-Garten wird derweil umgegraben und das Obst und Gemüse geerntet. Auf dem großen Vorplatz schleift ein Team die Holzmöbel ab, bevor sie gestrichen werden. „Es macht Spaß, mit den Kollgen für einen guten Zweck zu arbeiten“, bemerkt Christian Pulat. „Die gute Stimmung überträgt sich dann auch in den Büroalltag. Das hält dann auch mal einige Wochen oder Monate an“, ergänzt Marion Vogt.

Mehr Aufgaben erfüllt als geplant

Vorstand Schulz ist stolz auf das Ergebnis: „Am Ende des Tages kann jeder aus der Abteilung zeigen, was er geschafft hat.“ Der 56-Jährige freut sich, dass beim außergewöhnlichen Betriebsausflug fast immer eine hundertprozentige Teilnahmequote erreicht wird: „Da an diesem Tag der Spaßfaktor und das soziale Engagement im Vordergrund stehen, drückt sich eigentlich niemand.“ Auch Marion Vogt ist zufrieden: „Wir haben mehr Aufgaben geschafft, als wir eingeplant hatten.“

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben