Schulraumplanung

Schuldezernent erkennt weiteren Raumbedarf in Frintrop an

Die städtische katholische Altfriedschule in Frintrop.

Die städtische katholische Altfriedschule in Frintrop.

Foto: Susanne Kollmann

Essen-Borbeck.   In der Bezirksvertretung IV Borbeck wurde über die Schulraumnot in Frintrop diskutiert. Altfriedschule wird modernisiert und erweitert.

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Diese Tagesordnung passte: Zuerst stellte sich am Dienstag der neue Schuldezernent Muchtar Al Ghusain der Bezirksvertretung IV in Borbeck vor – und machte einen guten Eindruck – und dann durfte er gleich in die aufgeregte Frintroper Schuldiskussion einsteigen. Ob am Ende die Fraktionen mit dem Ergebnis zufrieden waren, wird sich noch zeigen. Erika Küpper, die als Kinder- und Jugendbeauftragte des Stadtbezirks seit Monaten vor einem akuten Schulraummangel in Frintrop warnt, war es jedenfalls. „Ich bin zufrieden, dass ein weiterer Klassenraumbedarf anerkannt wurde. Sowohl die Fraktionen als auch der neue Beigeordnete sprechen von einer Zwei-zu-zwei- oder einer drei-zu-eins-Lösung.“

Gemeint sind damit die Zügigkeiten an der Altfriedschule und einer weiteren Schule, die es bisher aber nur in der Theorie gibt.

Von Modulbauweise spricht niemand mehr

Die katholische Altfriedschule, die einzige Grundschule in Frintrop, soll nach neuesten Plänen renoviert und um einen auf drei Züge erweitert werden. Mindestens zehn Millionen Euro will die Stadt hier investieren. Die Bezirksvertreter von SPD und CDU fühlten sich „überrumpelt“, wie Thomas Mehlkopf-Cao für beide Fraktionen sagte. Denn noch vor zwei Jahren sollte wegen des Schulraummangels eiligst und preiswert in Modulbauweise gebaut werden, wie eine „Task-Force“ den zusammengetrommelten Bezirksvertretern im Jahr 2016 mitteilte.

Ulrich Schulte-Wieschen (SPD) listete noch einmal die vielen Anträge der Bezirksvertretung, aber auch die Pläne der Schul- und Immobilienverwaltung zu dieser Frage auf. Mit dem Ergebnis, dass bis heute nichts in Frintrop passiert sei.

Muchtar Al Ghusain, der erst seit März 2018 für die Schulen verantwortlich ist, begrüßt die Erweiterung der Altfriedschule um einen Zug. Das schließe aber nicht aus, dass sich im Neerfeld etwas tut: „Möglicherweise muss die Walter-Pleitgen-Schule neu gebaut werden.“

Das können die Frintroper kaum abwarten – nur dürfe es keine konfessionelle Schule sein.

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