Prozess

Schießerei: Zehn Jahre Haft für Rapper "Hamad 45" gefordert

 Mohammed C. im Bochumer Landgericht hinter der Anklagebank. Im Prozess geht es um die Schießerei unter Rappern in Oer-Erkenschwick, bei der der Angeklagte Rapper "Hamad 45" auf seine Gegner geschossen haben soll. Foto: Ingo Otto / FUNKE Foto Services

Mohammed C. im Bochumer Landgericht hinter der Anklagebank. Im Prozess geht es um die Schießerei unter Rappern in Oer-Erkenschwick, bei der der Angeklagte Rapper "Hamad 45" auf seine Gegner geschossen haben soll. Foto: Ingo Otto / FUNKE Foto Services

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Essen.   Ein Nachbar filmt, wie ein Essener Rapper auf zwei Männer schießt. Der Film taucht sofort im Internet auf. Jetzt droht dem Täter lange Haft.

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Im Prozess um eine gefilmte Schießerei in Oer-Erkenschwick hat die Staatsanwaltschaft für einen Rapper aus Essen zehn Jahre Haft wegen versuchten Totschlags beantragt. Der 28-Jährige hatte am 13. Juni 2017 bei einer Auseinandersetzung auf zwei Personen geschossen. Die Tat war damals von einem Nachbarn gefilmt und ins Internet gestellt worden.

Im Prozess vor dem Bochumer Schwurgericht hatte der Rapper, der unter dem Namen "Hamad45" bekannt ist, die Schussabgabe zugegeben, sich aber auf Notwehr berufen. Für drei Mitangeklagte wurden Haftstrafen zwischen zweieinhalb Jahren und drei Jahren und drei Monaten beantragt. (dpa)

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