Fußball

RWE-Fans randalieren im Zug – Bundespolizei greift ein

RWE-Fans randalierten nach dem RWE-Spiel in Gelsenkirchen, am Ende mussten 20 Platzverweise ausgesprochen werden.

RWE-Fans randalierten nach dem RWE-Spiel in Gelsenkirchen, am Ende mussten 20 Platzverweise ausgesprochen werden.

Foto: Boris Roessler / dpa

Essen/Gelsenkirchen.  150 RWE-Fans mussten von der Bundespolizei auf dem Heimweg aus Gelsenkirchen im Zug begleitet werden. Vorher hatte es Zwischenfälle gegeben.

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RWE-Fans haben in einem Zug der Deutschen Bahn am Samstag nach dem Spiel von Rot-Weiß Essen gegen Schalke II randaliert. Die Bundespolizei musste eingreifen.

Zwischen Wanne-Eickel und Gelsenkirchen soll es in der S2, die voll besetzt mit RWE-Fans war, zu Auseinandersetzungen gekommen sein. Die Bundespolizei in Essen wurde darüber informiert und startete mit mehreren Polizisten eine Einsatz-Fahrt.

Während dieser Fahrt auf der A40 fuhren vier Fahrzeuge der Bundespolizei ineinander, drei Beamte wurden verletzt.

20 Platzverweise gegen angetrunkene RWE-Fans

Die restlichen Fahrzeuge kamen in Gelsenkirchen an – und erfuhren von Zeugen, dass ein Fahrgast in der S2 im Gelsenkirchener Hauptbahnhof die Notbremse betätigt haben soll. Entsprechend blieb der Zug im Bahnhof stehen. Außerdem hieß es, ein RWE-Fan habe eine Bierdose auf einen Bahn-Mitarbeiter geworfen. Gegen drei Fußball-Fans wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet, anschließend mussten die Fußball-Fans umsteigen in einen RE2 nach Essen, begleitet von der Bundespolizei.Hier gibt es mehr Artikel, Bilder und Videos aus Essen

„Nach Ankunft im Hauptbahnhof mussten dort 20 Platzverweise gegen zum Teil erheblich alkoholisierte und aggressive RWE-Fans ausgesprochen werden“, teilt die Bundespolizei mit. Diese verließen anschließend den Hauptbahnhof in Richtung Innenstadt.

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