Gastrokette

Wie es mit den Essener Vapiano-Filialen weitergeht

Ein Blick in die Vapiano-Filiale in Rüttenscheid. Typisch für alle Restaurants sind die offenen Theken.

Ein Blick in die Vapiano-Filiale in Rüttenscheid. Typisch für alle Restaurants sind die offenen Theken.

Foto: STEFAN AREND / FUNKE Foto Services

Essen.  Die Gastrokette Vapiano plagen Geldsorgen. Wie geht es weiter mit den Filialen in Rüttenscheid und in der Essener City? Wir haben nachgefragt.

Seit zwei Jahren betreibt die angeschlagene Restaurantkette Vapiano auch eine Filiale in Rüttenscheid. Schon einige Jahre länger ist sie am Hirschlandplatz in der Essener Innenstadt aktiv. Wie geht es mit den Niederlassungen weiter, nachdem nun bekannt wurde, dass das Unternehmen bei seiner Expansion viel Geld liegen gelassen haben soll?

Offenbar sondiert das Unternehmen den Markt auf der Suche nach Franchise-Partnern, die Filialen wie die Rüttenscheider und die in der City übernehmen könnten. Eine Anfrage dieser Redaktion beantwortet Vapiano mit einer recht allgemein und vage gehaltenen Einlassung. Darin heißt es unter anderem: „Vor dem Hintergrund der strategischen Neuausrichtung erfolgt eine Analyse unseres gesamten Restaurantportfolios.“ Dabei gehe es, so Werner Engels aus der Vapiano-Geschäftsführung, auch darum, mögliche Partnerschaften zu evaluieren. Da es sich in Rüttenscheid derzeit um eine Vapiano-eigene Filiale handele, sei diese in die Analyse eingeschlossen.

Gleiches gelte, so die Auskunft, auch für die Vapiano-Niederlassung in der Innenstadt. Bei der weltweit aktiven Restaurantkette gibt es Pizza, Nudeln und Salat an Selbstbedienungstheken. An der Rüttenscheider Straße hat Vapiano im Sommer 2017 Eröffnung gefeiert.

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