IGR-Versammlung

Interessengemeinschaft Rüttenscheid zieht positive Bilanz

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Gut besucht war die IGR-Versammlung, bei der auch Wahlen anstanden.  

Gut besucht war die IGR-Versammlung, bei der auch Wahlen anstanden.  

Foto: IGR

Essen-Rüttenscheid.   Die IGR hat auch im Jahr 2018 viele Aktivitäten initiiert, um Rüttenscheid attraktiver zu machen. Parken und Verkehr bleiben wichtige Themen.

Bei der Mitgliederversammlung der Interessengemeinschaft Rüttenscheid (IGR) zog der 1. Vorsitzende Dr. Rolf Krane eine positive Bilanz. Viele neue Projekte seien hinzugekommen.

Winterbeleuchtung, Weihnachtsdeko, Nikolaus, Blumensäulen, der Saubermann, viele Interventionen in Sachen Baustellen, Parkraum, Sauberkeit, neues Grün bis hin zum Rüttenscheider Honig – die Palette der kleinen und größeren Projekte trägt dazu bei, den Stadtteil Rüttenscheid attraktiv zu erhalten. Das Ergebnis könne sich sehen lassen, betonte Rolf Krane, wenn man die positive Bewertung Rüttenscheids – zuletzt auch in einer Umfrage der WAZ – und die Entwicklung des Stadtteils sehe.

IGR ruft zur Solidarität im Stadtteil auf

Doch all diese Aktivitäten kosten Geld und lassen sich nicht allein durch die großen Veranstaltungen der IGR, also das Rü-Fest, die Tour de Rü, die Kunstmeile oder auch den Wintermarkt finanzieren. Daher richtet die IGR ihren Appell an alle Nutznießer, beispielsweise der Winterbeleuchtung, sich künftig solidarisch zu zeigen und mit Unterstützung auf entsprechende Anfragen der IGR zu reagieren.

In der Versammlung wurde deutlich, dass jedes Mitglied der Interessengemeinschaft zur Attraktivität des Stadtteils beitrage. Dabei helfe auch eine zunehmende Vernetzung, die beispielsweise durch Stammtische, Firmenbesuche und ähnliche Aktionen gefördert werde. Erfreulicherweise stieg die Zahl der Mitglieder im vergangenen Jahr deutlich an, wobei der Anteil der Bürger bald die Hälfte ausmacht.

Vorstand lobt das bürgerschaftliche Engagement

Lobte der Vorstand ausdrücklich all diese Aktivitäten und das bürgerschaftliche Engagement der IGR-Mitglieder, so wies er auch darauf hin, dass noch immer viele Rüttenscheider der Meinung sind, dass die Winterbeleuchtung oder wie zuletzt die Blumensäulen von der Stadt aufgestellt oder wenigstens gefördert würden, obgleich dies allein dem Engagement der IGR zuzurechnen sei.

Auf der Versammlung standen auch Wahlen an: Die IGR-Führungsriege wurde bestätigt, allerdings folgte Sonja Wegner-Bähner im erweiterten Vorstand Rasmus Lüke. Sie hatte sich zuletzt in vielen Bereichen, beispielsweise für die Weihnachtsdeko auf der Rü, handfest engagiert und wird demnächst eigene Projekte einbringen. Beruflich ist Sonja Wegner-Bähner als Unternehmensberaterin in Projekten vor allem in Indien tätig gewesen.

Einbahnstraße oder Sperrung der RÜ wird abgelehnt

Abschließend kam die Gemeinschaft zum Schluss, dass Rüttenscheid im Vergleich mit anderen Stadtteilen sehr gut dastehe und von vielen sogar als beispielhaft angesehen werde. Was jedoch nicht heißen soll, dass nicht noch Vieles zu verbessern sei. Auch künftig wolle die IGR in vielerlei Hinsicht aktiv bleiben. Beispiele sind Themen wie Baustellenmanagement, Parken und Verkehr, Grün, Sauberkeit, Branchenmix, Schul- und Kitabedarf, Bürgerinformation und -beteiligung.

Eines wurde in der Versammlung allerdings schon jetzt deutlich: Einigkeit besteht in der IGR in der Ablehnung von Einbahnstraße oder Sperrung der Rüttenscheider Straße. Es wurde daher angeregt, die Positionen der Interessengemeinschaft über den politik-internen Zirkel hinaus künftig mehr zu präsentieren.

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