Gastronomie

Essen: Eiscafé Hitzefrei öffnet an der Rüttenscheider Straße

Philip Stasinski, Shahab Nouri und Benedikt Weinrich wollen an der Rüttenscheider Straße mit Hitzefrei ein weiteres ihrer Eiscafés eröffnen.

Philip Stasinski, Shahab Nouri und Benedikt Weinrich wollen an der Rüttenscheider Straße mit Hitzefrei ein weiteres ihrer Eiscafés eröffnen.

Foto: Julia Tillmann / FUNKE Foto Services

Essen-Rüttenscheid.  Mit Hitzefrei öffnet im Juli eine neue Eisdiele an der Rüttenscheider Straße in Essen. Das Café ist bereits zwei Mal prämiert worden.

Früher heiß, künftig Eis: In das Ladenlokal an der Rüttenscheider Straße 38, in dem bis vor kurzem noch das Restaurant Suppenfabrik ansässig war, zieht Mitte Juli die Eisdiele „Hitzefrei Eiskreationen“ ein. Nach Dortmund, Unna und Castrop-Rauxel werde nun mit Essen die vierte Filiale eröffnet. „Ein attraktiver Standort“, sagt Besitzer Philip Stasinski (36).

Auf einer Weltreise entstand die Idee zur Gründung einer Eismanufaktur

Hitzefrei ist noch an jung an Jahren, 2017 hat der Dortmunder gemeinsam mit seinen zwei Freunden Shahab Nouri (35) und Benedikt Weinrich (36) die Eismanufaktur gegründet. An seinem ursprünglichen Beruf als Wirtschaftsingenieur habe er keinen rechten Gefallen mehr gefunden, und als er auf einer Weltreise nach neuen Zielen suchte, sei er bei Besuchen diverser Eisdielen in Latein- und Südamerika auf die Idee gekommen, sich in dieser Branche zu tummeln und fand nach der Rückkehr auch prompt seine zwei heutigen Mitstreiter.

Wenn sich nun im Angebot manches Exotische findet, beispielsweise Indische Mango oder mexikanische Vanille, dann sei das durchaus seinem Trip rund um den Globus geschuldet. Traditionelles und Klassisches wie Stracciatella, Nuss und Erdbeere gehöre selbstverständlich auch zum Reigen der Eiskreationen, sagt Stasinski. Insgesamt warte man mit über 150 Geschmacksrichtungen auf, die abwechselnd in den einzelnen Eiscafés angeboten würden, darunter auch einige Spezialitäten wie salziges Karamell oder Lakritz.

Feinschmecker-Magazin hat Hitzefrei ausgezeichnet

Dass nur natürliche Zusatzstoffe Verwendung finden und keine künstliche Aromen zum Einsatz kommen, sei im Hause Hitzefrei ebenso Standard, wie sich an Regeln der Nachhaltigkeit zu orientieren. „Die Lebensmittel beziehen wir aus der Umgebung, die Milch liefert ein Bauer aus Waltrop, die Früchte stammen von einem Hof in Dortmund.“ Wenn Produkte wie Vanille nicht hierzulande erhältlich seien, dann „achten wir aber darauf, dass die Erzeuger soziale und ökologische Standards einhalten“.

Für ihre Qualität ist die Eismanufaktur schon zwei Mal prämiert worden. Zunächst hatte das Feinschmecker-Magazin Foodie Hitzefrei als eine der 20 besten Eisdielen Deutschlands ausgezeichnet. Das Team um Philip Stasinski war äußerst überrascht, als es die Nachricht erhielt. Denn es wusste nicht, dass Testesser bei ihnen zu Gast waren. Wie das Magazin wissen ließ, hätten die frostigen Leckereien überzeugt. Darüber hinaus würdigte Foodie die ökologischen Prinzipien, setze Hitzefrei doch auf Bioverpackung, Müllvermeidung und nutze ausschließlich Öko-Strom. Beste Noten erhielt das Eiscafé ferner von Lesern einer Dortmunder Tageszeitung, die mit ihrer Bewertung dem Lokal den 1. Platz unter den Eisdielen im Stadtgebiet bescherten.

Gastraum mit hellen und freundlichen Farben

Der Umbau in dem 60 Quadratmeter großen Lokal an der Ecke Kahrstraße hat nun in diesen Tagen begonnen. Dabei geht es recht familiär zu, denn der Vater von Philip Stasinski kümmert sich um die Schreinerarbeiten. Das Erscheinungsbild werde den Filialen in Dortmund und Unna sehr ähnlich sein, erläutert der Geschäftsführer. Helle und freundliche Farben würden den Gastraum bestimmen.

Hergestellt wird das Eis in Dortmund und dann nach Essen geliefert. Im Übrigen sei geplant, erzählt Stasinski, dass ab Herbst auch heiße Suppen mit ins Programm aufgenommen würden, Vertragspartner sei der vorherige Mieter.

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