Kriminalität

Räuber überfällt und schlägt Achtjährigen auf Schulweg

Nach einem brutalen Überfall auf einen Achtjährigen fahndet die Essener Polizei nach dem Täter.

Nach einem brutalen Überfall auf einen Achtjährigen fahndet die Essener Polizei nach dem Täter.

Foto: Kerstin Kokoska

Essen.   Nach einer brutalen Attacke im Essener Westviertel fahndet die Polizei nach einem Unbekannten – und einem Zeugen, der Schlimmeres verhinderte.

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Nach einer brutalen Attacke auf einen Achtjährigen im Essener Westviertel sucht die Polizei nach einem Unbekannten: Der 17 bis 19 Jahre alte Täter überfiel den Jungen, der sich auf dem Schulweg befand, am Freitagmorgen gegen 7.50 Uhr auf der Martin-Luther-Straße. Er forderte Bargeld und schlug dem Kind gegen die Brust. Dadurch erlitt das Opfer leichte Verletzungen, berichtete die Polizei am Donnerstag.

Ein bislang unbekannter Zeuge bemerkte die Situation und rief dem Kriminellen zu, er solle den Jungen in Ruhe lassen. Der Räuber flüchtete, die Polizei fahndet nun nach ihm und hofft auf Hinweise.

Der junge Mann hatte leicht bräunliche Haut, schwarze kurze Haare und war komplett schwarz gekleidet. Der hilfsbereite Zeuge soll zwischen 35 und 40 Jahren alt sein. Er trug eine blaue Winterjacke, sowie eine bunte Hose.

Wie Polizeisprecher Christoph Wickhorst am Donnerstag erklärte, hat die Attacke den Jungen „sehr mitgenommen“. Er sei „ziemlich eingeschüchtert“. Dieser Umstand erkläre auch, warum Ermittler der Polizei das Opfer im Beisein eines Elternteils erst am Mittwoch angehört und die Behörde den Vorfall mit fast einer Woche Verspätung öffentlich gemacht habe.

„Kinder haben ein besonderes Schutzbedürfnis“, so Wickhorst. Dem müsse man bei den Ermittlungen Rechnung tragen und möglichst behutsam und kindgerecht vorgehen. Zunächst hatte sich der Junge seinen Lehrern anvertraut. Die Schulleitung informierte danach die Polizei. Da war die Tat bereits eine Stunde her, so Wickhorst.

Nun hofft die Kripo, dass sich der Zeuge, der möglicherweise weitere körperliche Attacken auf den Schüler verhindert hat, sowie weitere Personen melden, die den Überfall beobachtet haben könnten. Sachdienliche Hinweise nimmt das Kommissariat 31 unter der Rufnummer 0201/829-0 entgegen.

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