Hausschäden

Rätselhafte Risse: Start der Bohrungen verzögert sich

Das Technische Hilfswerk kontrolliert am Sonntag, 12.08.2018 die Rissmesspunkte in den Häusern an der Helmstraße in Essen-Frintrop.

Das Technische Hilfswerk kontrolliert am Sonntag, 12.08.2018 die Rissmesspunkte in den Häusern an der Helmstraße in Essen-Frintrop.

Foto: Socrates Tassos

Frintrop.   Mit Probebohrungen auf der Straße und auf den Privatgrundstücken soll jetzt geklärt werden, warum in Unterfrintrop das Erdreich absackt.

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Der Beginn der Probebohrungen an der Helmstraße in Unterfrintrop verzögert sich. Sie beginnen voraussichtlich erst am Donnerstag, teilte die Pressestelle der Stadt am Montag mit. Ursprünglich sollten sie am Dienstag beginnen.

Ein Gutachter ist in der Helmstraße bereits im Einssatz, allerdings müsse er erst Vorarbeiten erledigen, bevor tatsächlich der Bohrer in Aktion treten kann. Durch die Bohrungen soll die Ursache für die Erdbewegungen an der Helmstraße geklärt werden. Nach Angaben von Stadtsprecherin Silke Lenz wird er zuerst fünf Meter tief bohren, um den Boden zu erkunden.

Am Freitag habe er sich mit den betroffenen Hauseigentümern über die Termine geeinigt. „Die Bohrungen werden sowohl im öffentlichen Raum als auf dem abgesackten Gehweg, als auch auf den privaten Grundstücken durchgeführt“, sagt Silke Lenz.

Bodenradar zeigte keinerlei Auffälligkeiten

Der Gutachter habe sich von den Behörden geologische und tektonische Daten besorgt und auch das Archiv der Stadtwerke wurde nach Bildaufnahmen aus dem Straßenkanal durchforstet. Anhand dieser Bilder erhoffe er sich Aufschluss, wie sich die Bodenbeschaffenheit an der Helmstraße verändert haben könnte.

Die Befahrung der Straße mit Bodenradar habe keine Auffälligkeiten ergeben. Silke Lenz: „Es wurden keine Hohlräume abgebildet.“

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