Bildungsprojekt

„Queeny“ im Aalto: Die Rock-Champions von der Schulbank

Große Bühne, große Geste: Rund 300 Essener  Schülerinnen und Schüler, junge Tänzer und Musiker, haben bei  „Queeny Unplugged" ihren gefeierten Auftritt. Foto:Karla Schwede

Große Bühne, große Geste: Rund 300 Essener Schülerinnen und Schüler, junge Tänzer und Musiker, haben bei „Queeny Unplugged" ihren gefeierten Auftritt. Foto:Karla Schwede

Essen.   „Queeny Unplugged“ ist das gefeierte Gemeinschaftsprojekt des Aalto-Balletts mit Essener Schulen. Rund 300 junge Tänzer und Musiker begeistern.

In Montreux haben sie dem Rocksänger Freddie Mercury schon vor Jahren ein Bronzedenkmal aufgestellt. In Essen aber erscheint der Frontmann der Gruppe „Queen“ mit seiner Musik immer noch quicklebendig. Und wirkt jetzt sogar noch einmal rundum verjüngt.

Mit „Queeny Unplugged“ setzt Ballett-Intendant Ben Van Cauwenbergh nämlich die Erfolgsgeschichte einer Produktion vor, die die Songs der britischen Band seit Jahren zur Grundlage einer gefeierten „Tanzhommage an Queen“ macht. Auf der großen Aalto-Bühne kommen die weltberühmten Songs von „We will rock you“ bis „The Show must go on“ dabei jetzt nicht nur aus der Konserve, sondern werden live von Chor und Orchester des Essener Goethe-Gymnasiums gespielt. Ballett-Chef Ben Van Cauwenbergh setzt in seinem hochgelobten Education-Projekt damit noch einen weiteren Akzent. Rund 300 Kinder aus sechs Essener Schulen enterten am Wochenende bei gleich drei Vorstellungen die große Aalto-Bühne und ernteten frenetischen Applaus.

Eine einzigartige und prägende Bühnen-Erfahrung

Stampfen, klatschen, biegen, springen: Die gefeierte Premiere im Opernhaus war der Lohn für die monatelange Vorbereitung. Dass sich die Schüler von Dürerschule, Stiftsschule, der Helene-Lange-Realschule, Bertha-Krupp-Realschule, der Grundschule an der Heinikestraße, der Goetheschule sowie des Ballettstudio Roehm dabei absolut konzentriert und in Bestform präsentierten, dürfte nicht nur der geduldigen Einstudierung von Nwarin Gad, Cheryl und Jeremy Leslie-Spinks zuzuschreiben sein. Die größte Motivation dieses besonderen Auftritts war für die meisten Schüler wohl das Erlebnis, mit den Tänzern des Aalto-Balletts zusammen auf der Bühne zu stehen. Eine Begegnung, die für die meisten Kinder und Jugendlichen eine einzigartige und prägende Erfahrung sein dürfte.

Geschickt gemixt gab es so zwischen den hochklassigen Auftritten von Aalto-Solisten wie Armen Hakobyan, Denis Untila und den anderen Ensemblemitgliedern immer wieder die großen Gemeinschaftsnummern. Das Finale mit „We are the Champions“ war nicht nur Aufführung eines Kultsongs, sondern auch verdiente Belobigung der eigenen Leistung.

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