Putzfrauen demonstrieren für mehr Lohn

Rund 600 Gebäudereiniger aus dem gesamten Bundesgebiet haben am Dienstag in der Essener Innenstadt für mehr Lohn und die Zahlung eines Weihnachtsgeldes demonstriert. Mit der Aktion wollte die Gewerkschaft IG Bau Druck auf die laufenden Tarifverhandlungen machen. Am Dienstag trafen sich Gewerkschafter und Vertreter des Bundesinnungsverbandes des Gebäudereiniger-Handwerks zur vierten Verhandlungsrunde im Hotel Handelshof. Vor dem Hotel fand auch die Abschlusskundgebung statt. Schon am Mittag, vor der Demo, lagen die Verhandlungspositionen der Tarifpartner nach wie vor weit auseinander, wie die Verhandlungsführerin der IG Bau, Ulrike Laux, deutlich machte. Am Nachmittag trennten sich Gewerkschaft und Arbeitgeber dann auch wieder ergebnislos.

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Rund 600 Gebäudereiniger aus dem gesamten Bundesgebiet haben am Dienstag in der Essener Innenstadt für mehr Lohn und die Zahlung eines Weihnachtsgeldes demonstriert. Mit der Aktion wollte die Gewerkschaft IG Bau Druck auf die laufenden Tarifverhandlungen machen. Am Dienstag trafen sich Gewerkschafter und Vertreter des Bundesinnungsverbandes des Gebäudereiniger-Handwerks zur vierten Verhandlungsrunde im Hotel Handelshof. Vor dem Hotel fand auch die Abschlusskundgebung statt. Schon am Mittag, vor der Demo, lagen die Verhandlungspositionen der Tarifpartner nach wie vor weit auseinander, wie die Verhandlungsführerin der IG Bau, Ulrike Laux, deutlich machte. Am Nachmittag trennten sich Gewerkschaft und Arbeitgeber dann auch wieder ergebnislos.

Einen Euro mehr Lohn gefordert

Die Gewerkschaft fordert neben einer West-Ost-Angleichung der Löhne einen Euro mehr für alle Lohngruppen und den Einstieg in die Zahlung eines Weihnachtsgeldes. Diese Forderungen skandierten die Demonstranten, begleitet von lauten Trillerpfeifen und Getrommel auf Putzeimern. Die Lohnforderung der Gewerkschaft würde in etwa einer Erhöhung von zehn Prozent entsprechen. Bis zum Mittag hatten die Arbeitgeber ein Plus von vier Prozent für den Westen und sechs Prozent für den Osten angeboten – bei einer Laufzeit von 26 Monaten. „Da sind wir noch weit weg von allem“, sagte Laux.

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