Konzertsaison

Pro Arte holt Konzert-Elite mit Stock und Bogen nach Essen

Podium für Weltstars: Der Alfried-Krupp-Saal in der Philharmonie Essen

Foto: VINKEN

Podium für Weltstars: Der Alfried-Krupp-Saal in der Philharmonie Essen Foto: VINKEN

Essen.   Pro Arte-Reihe präsentiert Programm für die Saison 2017/18: Weltstars von Geiger David Garrett bis Pianist Igor Levit in der Essener Philharmonie

Klein, aber erlesen: Das Konzertprogramm von Pro Arte, dem einzigen verbliebenen privaten Veranstalter in der Philharmonie, gilt seit vielen Jahren als Garant für hochkarätige Auftritte namhafter Künstler. „Die Weltelite zu Gast in der Philharmonie Essen“, lautet denn auch der vollmundige Slogan des neuen Programms für die Spielzeit 2017/18, das auf der Titelseite mit keinem geringerem als Geigen-Superstar David Garrett wirbt.

Am 26. März 2018 wird Crossover-König Garrett in der Philharmonie zusammen mit dem Orchestre National de Belgique unter Leitung von James Feddeck spielen. Diesmal präsentiert sich der Weltstar nicht mit Metallacia oder Aerosmith sondern mit Tschaikowskys Violinkonzert D-Dur und Dvoráks Sinfonie Nr. 7 d-Moll. Das Sonderkonzert gilt als Highlight der Reihe, der es an bekannten und beliebten Namen auch sonst nicht mangelt. So wird der gefeierte Pianist Rudolf Buchbinder am 25. Januar im Alfried Krupp-Saal zusammen mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden ein großes Beethoven-Festkonzert anstimmen.

Vorweihnachtlicher Glanz kommt schon traditionell von Startrompeter Ludwig Güttler und seinem Blechbläserensemble, das sich aus Musikern des Gewandhausorchesters und der Staatskappelle Dresden zusammensetzt. Weihnachtliche Bläsermusik aus vier Jahrhunderten erklingt am 19. Dezember. Die Dresdner Philharmonie im Rücken hat Martin Grubinger, wenn er am 21. April die Trommelstöcke wirbeln lässt. Der Wunder-Percussionist spielt Beethoven, aber auch den finnischen Komponisten Kalevi Aho.

Zu den führenden Bratschistinnen der Gegenwart gehört Tabea Zimmermann. Zusammen mit dem Pariser Orchestre Les Siècles unter Leitung von François-Xavier Roth bringt sie am 23. Februar Berlioz auf die Bühne, gefolgt von Beethovens „Eroica“.

Für Glanzmomente am Klavier sorgt Igor Levit. Sein kometenhafter Aufstieg hat Schlagzeilen gemacht. Mit dem Tonhalle Orchester Zürich (Leitung Lionel Bringuier) kommt der Spitzenpianist am 10. April nach Essen. Auf dem Programm: Brahms Klavierkonzert Nr. 1 d-Moll und Berlioz’ „Sinfonie fantastique“. Mit Alice Sara Ott kommt am 14. Mai eine weitere Top-Aufsteigerin am Klavier in die Philharmonie. Mit der Königlichen Philharmonie Flandern (Leitung Edo De Waart) gilt ihre Aufmerksamkeit Mozart und Mahler.

Und dann ist da noch einer, der mit rasanter Technik, Charisma und extravagantem Auftritt an der Geige punktet. Den Serben Nemanja Radulovic nennen sie auch den „Paganini des 21. Jahrhunderts“. Der Auftritt mit der russischen Staatskapelle Moskau am 5. Dezember steht ganz im Zeichen von Tschaikowsky.

Für den Start in die Pro Arte-Saison sorgt am 2. November ein weiterer Violin-Virtuose. Nikolaj Znaider wird die Saison zusammen mit dem BBC Scottish Symphony Orchestra eröffnen.

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