Karneval

Polizei: Essener Straßenkarneval war bislang friedlich

Der Karnevalsumzug in Essen-Rüttenscheid ist mit einer kleinen Panne gestartet.

Foto: Stefan Arend

Der Karnevalsumzug in Essen-Rüttenscheid ist mit einer kleinen Panne gestartet. Foto: Stefan Arend

Essen.  Sowohl in Rüttenscheid als auch in Kettwig spricht die Essener Polizei von einem friedlichen Karnevalsumzug. Kanonenschuss zum Start missglückt.

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Essen, Helau! Um 13.11 Uhr ist am Grugaplatz der Essener Karnevalsumzug gestartet. Probleme gab es allerdings beim Startschuss. Die goldene Kanone der Essener Funken, die traditionell den Startschuss zum Umzug gibt, wollte in diesem Jahr nicht auf Anhieb zünden.

So gab es den ersten Knall aus dem Traditionsgeschütz erst, als sich schon einige Wagen - inklusive dem, auf dem die Kanone stand - in Bewegung gesetzt hatten. Die gute Laune ließen sich die Essener Jecken davon aber nicht verderben.

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Kleines Kind wurde kurzfristig vermisst

Die Straßen in Rüttenscheid sind gut gefüllt. Vom kleine grünen Dinosaurier bis zur aufwendig kostümierten und geschminkten Elfenfrau - bei teilweise strahlendem Sonnenschein jubeln die Jecken den Wagen und ihrem Prinz Kai I. zu. Laut Polizei blieb es rund um den Zug fröhlich und friedlich. "Alles ist sehr entspannt. Es gibt keine Vorfälle. Alle sind gut drauf – im positiven Sinne", sagte Polizeisprecher Christoph Wickhorst.

Ein Vorkommnis am Rande der Strecke: Ein kleines Kind wurde kurzfristig vermisst, es wurde aber schnell gefunden und den Eltern übergeben.

Schon bevor der Zug durch Rüttenscheid rollte, herrschte auf der Kneipenmeile Feierstimmung. Die Essener Karneval-Fans tanzten und sangen auch schon ohne musikalische Untermalung aus den Festwagen.

Zug in Kupferdreh startet mit buntem Konfetti

In Kupferdreh gelang um 16.11 Uhr der Startschuss durch eine große Konfetti-Kanone. Nach Angaben der Veranstalter sind hier mehrere Zehntausend Jecken auf der Straße. Die Polizei und das DRK melden einen ruhigen Verlauf.

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