Leben im Stadtteil

Politiker will Frohnhauser Markt attraktiver gestalten

Für den Stadtteilpolitiker Udo Seibert ist der Frohnhauser Markt einer der schönsten Plätzein der Stadt.

Für den Stadtteilpolitiker Udo Seibert ist der Frohnhauser Markt einer der schönsten Plätzein der Stadt.

Foto: Kerstin Kokoska

Frohnhausen.   Linkenpolitiker Udo Seibert sammelt Vorschläge für eine Belebung des Frohnhauser Marktes. Viele scheitern, weil keiner Verantwortung übernimmt.

Eingerahmt von hübschen Altbauten und dem Westpark gehört der Frohnhauser Markt mit seinem Jugendstilbrunnen zu den sicherlich schönsten Plätzen in der Stadt. Anfang des 20. Jahrhunderts angelegt dient er bis heute als Marktplatz. Allerdings nur an drei Tagen in der Woche. Den Rest der Zeit bleibt die große gepflasterte Fläche ungenutzt. Ein Umstand, den viele Frohnhauser Bürger gerne ändern würden. Ideen, wie der Frohnhauser Markt belebt werden könnte, sammelt unter anderem die Linke schon seit geraumer Zeit; dazu lädt sie regelmäßig in eine Bürgersprechstunde ein.

Auf der Wunschliste: Flohmarkt und öffentliche Toilette

„Es gibt tatsächlich viele tolle Vorschläge“, so Udo Seibert. Der Frohnhauser engagiert sich seit neun Jahren für seinen Stadtteil und sitzt für die Linke in der Bezirksvertretung. Viele, so berichtet er, könnten sich einen Flohmarkt auf der Fläche vorstellen, andere wünschen sich eine Aufwertung des Wochenmarktes durch mehr und hochwertigere Lebensmittelstände. Auch eine öffentliche Toilette wird immer wieder gefordert. Ein Vorschlag fiel besonders aus der Rolle: Alle Frohnhauser sollten eingeladen werden, einen wetterfesten Stuhl auf den Markt zu bringen, um daraus ein temporäres Kunstwerk zu bauen. Doch wenn es konkreter wird, „dann gibt es leider keinen, der die Organisation und damit die Verantwortung übernehmen möchte“, so Seibert. Wer Stühle aufstellt müsse eben auch dafür sorgen, dass sie wieder mitgenommen oder entsorgt werden. Auch beim Flohmarkt braucht es jemanden, der den Ablauf organisiert und den Platz anschließend säubert.

Ein Container voller Stühle

Beim Thema öffentliche Toilette will Seiberts Partei am Ball bleiben und bei der nächsten BV-Sitzung eine entsprechende Eingabe machen. Zudem hat die Linke die Verwaltung gebeten zu prüfen, ob ein Container auf dem Frohnhauser Platz aufgestellt werden könne. „Dort soll kein Müll landen, sondern wir würden dort gerne Stühle lagern, die bei Bedarf von Markthändlern, Vereinen und Bürgern genutzt werden könnten“, sagt Seibert, der weiterhin für eine Belebung und Verschönerung seines Marktplatzes kämpfen will.

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