Grüne Hauptstadt

Politiker entscheiden über umstrittenen Gemeinschaftsgarten

Auf der Beckermanns Wiese in Gerschede soll im Rahmen von der Grünen Hauptstadt ein Gemeinschaftsgarten entstehen.

Auf der Beckermanns Wiese in Gerschede soll im Rahmen von der Grünen Hauptstadt ein Gemeinschaftsgarten entstehen.

Foto: Kerstin Kokoska

Essen.   Die Anwohner von Beckermanns Wiese in Essen-Gerschede wehren sich gegen einen Gemeinschaftsgarten. Die Bezirksvertretung muss entscheiden.

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Ob der umstrittene Gemeinschaftsgarten an der Nordlandaue/Ecke Düppenberg eingerichtet wird, entscheidet die Bezirksvertretung IV Borbeck in ihrer Oktober-Sitzung. Zuvor gibt es Mitte August noch einen Ortstermin mit dem Umweltamt der Stadt als Untere Naturschutzbehörde auf Beckermanns Wiese, so der traditionelle Name des Grundstücks. Das teilte jetzt Christina Waimann vom Büro der Grünen Hauptstadt Europas mit.

Die Anwohner von Beckermanns Wiese wehren sich gegen den Bau des Gemeinschaftsgartens. Sie argumentieren, dass alle selbst Gärten hätten und Breckermanns Wiese erhalten bleiben solle.

Vorschlag: Streuobstwiese statt Gemeinschaftsgarten

Hans-Werner Nitz, SPD-Ortsvereinsvorsitzender und Gegner eines Gemeinschaftsgartens an dieser Stelle, lädt am Samstag, 19. August, zu einem Spaziergang durch Gerschede ein. Start ist um 10.15 Uhr an der Seniorenbegegnungsstätte an der Ackerstraße 107. Die Spaziergänger werden auch Station an Beckermanns Wiese machen, wo ein Vertreter des Grüne-Hauptstadt-Büros für Fragen zur Verfügung steht.

Nitz wird den Vorschlag unterbreiten, statt eines Gemeinschaftsgartens eine Streuobstwiese auf Beckermanns Wiese anzulegen. Als Alternative käme vielleicht ein Grundstück in der Nähe des Pausmühlenbachs am Düppenberg in Frage. (rh)

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