Volksgarten

Zaun soll Teiche im Krayer Volksgarten schützen

Vor dem neuen Zaun: 

Vor dem neuen Zaun: 

Foto: Grün und Gruga

Essen-Kray.   Der Krayer Naturschutzverein hofft, dass der Zaun gegen Müllberge und wildernde Hunde hilft. Kosten trugen Stiftung, Politik, Grün und Gruga.

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Die Renaturierung der Teiche im Volksgarten Kray liegt bereits rund vier Jahre zurück. Der Zaun um die Teiche wurde jetzt fertiggestellt. Nötig geworden ist der Schutz dieser Anlage auch deshalb, da immer wieder Abfälle im Wasser landeten und Hunde wilderten, beschreibt Andrea Auth, Vorsitzende des Naturschutzvereins Volksgarten.

Möglich wurde die Errichtung des Zaunes, da sich die Van-Eupen-Stiftung für Umweltschutz, die Bezirksvertretung VII und Grün und Gruga die Kosten von rund 20 000 Euro teilten, von denen die Stiftung die Hälfte übernahm, sagt die Vorsitzende. Dass es ohne Zaun nicht gehen wird, das wurde sehr schnell klar. So drängten die Mitglieder des Naturvereins, der sich seit fast zehn Jahren um die Grünanlage kümmert, zunächst darauf, den Bauzaun nach der Renaturierung stehen zu lassen.

2012 wurden Uferbereiche naturnah umgestaltet

2012 wurden die Uferbereiche der nördlich gelegenen Teiche naturnah umgestaltet. Flach ausgebildete Übergangszonen zwischen Land und Wasser sowie eine Ufer- und Wasservegetation sollten die Strukturvielfalt am und im Gewässer verbessern und die ökologischen Wertigkeit der Teichlebensräume erhöhen, beschreibt Eckhard Spengler von Grün und Gruga. Zum Schutz der neuen Uferbefestigung sei zunächst entlang des Weges eine temporäre Umzäunung installiert worden.

Der Naturschutzverein Volksgarten Kray und die Bezirksvertretung regten im Vorjahr dann an, den Teich dauerhaft mit einem Zaun zu schützen. Es gab schließlich einen Ortstermin mit der Van-Eupen-Stiftung, Politikern, Mitgliedern des Naturschutzvereines und Grün und Gruga. Das Ergebnis ist nun ein niedriger Zaun, der Kinder die mögliche Gefahr erkennen lässt und gleichzeitig den Teich und seine Bewohner vor Hunden schützt. „Wir haben hier sogar verletzte Enten gefunden“, sagt Andrea Auth. Sie hat mit ihren Mitstreitern vom Naturschutzverein aber auch zahllose Müllsäcke, Haushaltsabfälle („ein ganzes Tablett mit Berlinern“) und alte Autoreifen aus dem Wasser gezogen.

Naturschutzverein wird die Hecken pflegen

Nun hoffen alle Beteiligten, dass die Teiche sauber bleiben und Enten wie Insekten dort ungestört leben können.

Den Parkbesuchern bietet sich durch die geringe Höhe des Zaunes immer noch ein freier Blick auf die Teiche, sagt die Vorsitzende. Der Zaun ist an den Wegen im Park lückenlos errichtet worden. Wechselnde Hecken wie Hainbuche, Eibe, Blutbuche kaschieren ihn so weit wie möglich, ergänzt Eckhard Spengler. Damit es rund um die Teiche und die neue Zaunanlage so hübsch aussieht wie jetzt zur Einweihung, wird der Naturschutzverein die Pflege der Hecken übernehmen und diese im Frühjahr und im Herbst zurückschneiden.

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