Skateranlage

Skateranlage in Kray wird für 120 000 Euro erweitert

2010 entstand an der Ottostraße im Volksgarten Kray die Skateranlage, die nun erweitert werden soll. Die Pläne dazu stellte die Stadt den Politikern jetzt vor.

2010 entstand an der Ottostraße im Volksgarten Kray die Skateranlage, die nun erweitert werden soll. Die Pläne dazu stellte die Stadt den Politikern jetzt vor.

Foto: Carsten Klein

Essen-Kray.   Grün und Gruga stellt 120 000 Euro bereit, damit im Volksgarten Kray neue Elemente an der Skateranlage entstehen. Jugendliche haben mitgeplant.

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Die Skateranlage im Volksgarten Kray wird erweitert. Grün und Gruga stellt 120 000 Euro bereit, damit eine neue 600 Quadratmeter große Fläche samt weiterer Elemente entsteht, auf denen die Sportler ihre Tricks und Sprünge trainieren können. Diese Pläne hat die Stadt in der Bezirksvertretung vorgestellt und damit die Politiker positiv überrascht.

„Die Zuständigen haben uns diesen Ausbau der Anlage quasi auf einem silbernen Tablett serviert“, sagt etwa Klaus-Dieter Feige (CDU). Ein politische Forderung nach dieser Investition habe es zwar nicht gegeben, wohl aber die Notwendigkeit. Daher hätten die Bezirksvertreter den Plänen zugestimmt. Diesen ging unter anderem ein Workshop auf Initiative von Mitarbeitern des Julius-Leber-Hauses der Awo, des Kinder- und Jugendhauses Gecko-Mobil und von Grün und Gruga voran. Sie alle kamen mit den Nutzern der Sportanlage zusammen, zu denen längst nicht nur Skater zählen.

Skateranlage wurde 2010 im Volksgarten eröffnet

Seitdem die Anlage 2010 im Krayer Volksgarten eröffnet wurde, treffen sich dort auch Inliner, BMX- und Scooter-Fahrer sowie viele Zuschauer. Teilweise kämen Sportler sogar aus den Niederlanden nach Kray, stellt die Stadt fest und erklärt: „Da sich die Anlage so großer Beliebtheit erfreut und der Standort die Kapazitäten bietet, wurden Überlegungen für eine Erweiterung angestellt.“

Mit viel Einsatz der Beteiligten und dem Insiderwissen sportbegeisterter Jugendlicher entstand ein Modell, das Grün und Gruga prüfte, um es dann für eine Kostenkalkulation zu nutzen. Beauftragt wurde das Planungsbüro, das vor acht Jahren die bereits bestehende Anlage gebaut hat, und nun einen Vorentwurf samt Kostenschätzung erstellte. Darin enthalten sind neue Elemente für die Erweiterung, die Namen wie „Bank Hip“ oder „Nils Funbox“ tragen und die samt der notwendigen Gutachten und Bauvorbereitungen 120 000 Euro kosten sollen, teilt die Stadt mit. Die Kosten für Pflege und Instandhaltung beziffert die Stadt mit 2400 Euro im Jahr.

Nun werde Grün und Gruga das Planungsbüro auch damit beauftragen, einen Bauantrag einzureichen. Geprüft werden müsse dann auch die Lärmeinwirkung. Schwer zu realisieren werde wohl eine Lichtanlage sein, die Stadt fürchtet, das Licht könne Autofahrer auf der angrenzenden Autobahn 40 blenden. Zudem fehlten die finanziellen Mittel, um Lampen aufzustellen und auch zu betreiben.

Auf Beleuchtung verzichten

Auch wenn die Nutzer der dann rund doppelt so großen Skateranlage auf die Beleuchtung werden verzichten müssen, so blicken die Beteiligten doch positiv auf das Vorhaben der Stadt. Dazu zählen ebenso Mitglieder des Naturschutzvereins Volksgarten wie Klaus Dickmann, der sich mit zahlreichen weiteren Helfern seit Jahren für den Krayer Park einsetzt. Eine Parkanlage bedeute eben nicht nur Naturschutz, sagt Klaus Dickmann, daher sei die geplante Erweiterung eine „tolle Sache“.

>>FEHLENDE SPIELMÖGLICHKEITEN

Der Stadtteil Kray sei bezüglich der Spielangebote stark unterversorgt, daher sei eine Erweiterung dringend notwendig, erklärt die Stadt zum Hintergrund. Zudem handele es sich um eine Förderung der Kinder und Jugendlichen und eine Stärkung und Entwicklung des Volksgartens.

Es gehöre zu den Pflichten der Daseinsfürsorge einer Gemeinde, ausreichend Spiel- und Sportangebote im bespielbaren Zustand anzubieten.

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