Stadtteil-Geschichte

Ortshistoriker lädt zur Tour durchs unbekannte Burgaltendorf

 

 

Foto: HO

Essen-Burgaltendorf.   Eine historische Wanderung durch Burgaltendorf führt zu alten Bergwerksstollen: Am Samstag, 23. Februar, sind alle Interessierten eingeladen.

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Zu einem weithin unbekannten Teil Burgaltendorfs geht die Führung mit Dieter Bonnekamp am Samstag, 23. Februar. Der Ortshistoriker möchte den Teilnehmern einen Bereich des Stadtteils zeigen, der eine Fülle historisch interessanter Dinge aufweise.

Dazu zählt ein Feld, das Spuren aus keltischer Zeit berge. „Bei den Balkankriegen in den 1990er Jahren stand hier ein Containerlager für Flüchtlinge und bei dem Flüchtlingsstrom des Herbstes 2015 eine Zeltstadt für 300 Asylbewerber“, berichtet Dieter Bonnekamp. Dort habe auch eine neue Sportanlage entstehen sollen, was an den Einsprüchen der Anlieger gescheitert sei. Zudem habe es ein Bergwerk mit einem Schacht gegeben, dessen Name erklärungsbedürftig sei, kündigt Bonnekamp an.

Strecke führt zum Bergwerksstollen

Der Weg führt dann ins Ruhrtal, wo ein Bochumer Ruderverein eine neue Heimat gefunden hat. Der hat die Reste einer alten Brücke genutzt, über die einst die Kohlen zum Bahnhof Dahlhausen gefahren wurden. Für die Teilnehmer geht es dann zum letzten sichtbaren Bergwerksstollen und zu einem Klärwerk, das die Abwässer reinigt. Dort stand auch eine Ziegelei und ein Steinbruch, der das Material dafür lieferte.

Wer mehr über die Geschichte Burgaltendorfs erfahren möchte, kommt am Samstag, 23. Februar, 15 Uhr, an die Burgstraße/Einmündung Vaestestraße. Die Führung dauert ca. 2 ½ Stunden.

Die Teilnahme ist kostenlos. Festes Schuhwerk ist erforderlich.

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