Hundewiese

Hundewiese im Heinrichpark: Halter sammeln Unterschriften

Die bislang nicht genutzte Wiese im Heinrichpark würden Hundehalter gern als Auslauf für ihre Vierbeiner nutzen.

Die bislang nicht genutzte Wiese im Heinrichpark würden Hundehalter gern als Auslauf für ihre Vierbeiner nutzen.

Foto: STEFAN AREND / FUNKE Foto Services

Essen-Überruhr.  Spaziergänger, Eltern und Kinder sowie Hundebesitzer nutzen den Heinrichpark: Nun hoffen Halter auf eine eingezäunte Fläche für ihre Vierbeiner.

Gleich ans Neubaugebiet „Am Heinrichpark“ an der Langenberger Straße grenzt die Grünanlage, die Spaziergänger gern nutzen und auf der bereits ein Spielplatz entstanden ist. Was jetzt laut Hundehaltern noch fehlt, ist eine Hundewiese. Sie wünschen sich dafür ein ausgewiesenes und eingezäuntes Areal – ein Wunsch, den sie mit Hundehaltern etwa aus Freisenbruch und Horst teilen, die sich zuletzt in ihren Stadtteilen dafür einsetzten. In Überruhr haben die Halter nun Unterschriften gesammelt und sind mit dieser Idee an die Politik herangetreten. Die Bezirksvertretung will nach einem Ortstermin nun prüfen lassen, ob sich eine Wiesenfläche im Park als Hundeauslauf eignen könnte.

„Der Heinrichpark wird seit Jahren auch von vielen Hundehaltern friedlich als Auslauf für ihre Vierbeiner genutzt“, haben die Halter selbst an die Stadt geschrieben. Das gelte für viele Hundebesitzer, die in der Nachbarschaft lebten, vor allem aber auch für die älteren unter ihnen. Für sie seien nämlich die bislang bestehenden Hundewiesen in Überruhr-Hinsel und in Überruhr-Holthausen fußläufig nicht gut erreichbar.

Konflikte zwischen Eltern und Hundehaltern vermeiden

Da nun in dem Park bereits ein Spielplatz entstanden ist, haben sich die Hundebesitzer bereits Gedanken um mögliche Konflikte gemacht, wenn Eltern mit ihrem Nachwuchs die Spielfläche nutzen, während Hunde in der Nähe auf einer Wiese toben. Vorausschauend bitten die Tierfreunde daher um eine „für beide Seiten verträgliche Lösung“ und meinen damit etwa einen Zaun um die Hundewiese.

Aus Sicht der Bezirksvertreter seien die Pläne zu begrüßen, da es nahe des Heinrichparks bislang noch keine Auslauffläche für Hunde gebe und durch eine solche Wiese eine deutliche Trennung zwischen spielenden Kindern und Hunden stattfände, heißt es nach dem Ortstermin. Daher bitten die Politiker die Verwaltung auch zu prüfen, ob die Wiese eine entsprechende Umzäunung erhalten könnte.

Bislang gibt es in Essen keine eingezäunten Wiesen für Hunde

Für diesen Zaun samt Auslauffläche haben die Halter auch schon konkrete Vorschläge auf einem bislang nicht anderweitig genutztem Wiesenabschnitt (kein Verzicht für Dritte), der schräg gegenüber dem Spielplatz liegt und durch den Fußweg getrennt ist. Als Größe haben sie etwa 30 x 50 Meter angegeben. Bislang jedoch gibt es schon wegen der Kosten keine eingezäunten Hundewiesen im gesamten Stadtgebiet.

Die Hundehalter signalisieren aber bereits Bereitschaft, mit der Stadt weitere Lösungsmöglichkeiten zu finden. Und die Politiker glauben zudem, dass auch Spaziergänger ohne eigenen Hund sich an den spielenden Tieren erfreuen könnten. Somit würde „die Anlage einer Hundewiese sicherlich eine Steigerung der Attraktivität für den Park bedeuten“.

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