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Gospelchor „HeiSingers“ feiert seinen 20. Geburtstag

Der Gospelchor "The HeiSingers" feiert sein 20-jähriges Bestehen mit zwei Konzerten.

Der Gospelchor "The HeiSingers" feiert sein 20-jähriges Bestehen mit zwei Konzerten.

Foto: Christof Köpsel

Heisingen.   Die „HeiSingers“ geben zwei Konzerte aus Anlass ihres Chorjubiläums – in der Pauluskirche und im Musikpavillon der Gruga. Die Einzelheiten.

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Mit der Botschaft „Get Happy“ (übersetzt „Werde glücklich“) wollen die Sängerinnen und Sänger des Gospelchores „HeiSingers“ ihr Publikum in gute Stimmung versetzen – und das gleich zweimal. Am nächsten Samstag, 24. Mai, tritt das Ensemble auf heimischem Boden in der Heisinger Pauluskirche auf, am Sonntag, 2. Juni, im Musikpavillon des Grugaparks. Die Chorgemeinschaft begeht mit diesen Konzerten ihr 20-jähriges Bestehen.

„Die Zeit ist rasend schnell vergangenen“, sagt Birgit Dinglinger und lacht. Sie war eine der Mitbegründerinnen des Chores. Das war im Februar 1999. „Wir waren gerade mal elf Leute, alles Eltern der evangelischen Kita, und wir wollten mal ein etwas anderes Chorrepertoire ausprobieren, Gospels halt“, berichtet die 53-Jährige. Im evangelischen Gemeindezentrum wurde die kleine Schar mit offenen Armen aufgenommen – und vergrößerte sich rasch.

Christliche Botschaft

40 Sängerinnen und Sänger sind es inzwischen, die zumeist im Vier- Vierteltakt (hier mit Betonung auf dem zweiten Taktschlag) unterwegs sind und den Liedern der Afroamerikaner Ausdruck verleihen. „Die Songs swingen nicht nur, sie haben auch eine christliche Botschaft, das gefällt mir so am Gospel“, sagt Birgit Dinglinger, die noch mit Freude die wöchentlichen Proben besucht.

Neben den traditionellen Gospels (Arbeitslieder) und Spirituals (Gottesdienst-Lieder) bilden moderne Gospels und afrikanische Stücke das Repertoire des Ensembles. Gestaltet werden Pfarrfeste und Festgottesdiensten, „aber man kann uns auch für Hochzeiten und Geburtstage buchen“, erläutert Michael Mehlhorn. Er ist seit 2001 dabei und auch ihn hat die Gospelmusik von Anfang an gefangen genommen. „Ich wollte eine andere Farbe reinbringen“, sagt der 58-Jährige, der auch ganz klassisches Chorliedgut sowie Jazz singt.

Laura Totzke, seit sieben Jahren Chorleiterin, verstehe es, dem Klangkörper den richtigen Pfiff zu geben, finden Birgit Dinglinger und Michael Mehlhorn. Das Programm habe sich im Laufe der Jahre durch die Anregungen der Chorleiterin auch immer aktualisiert und verändert.

Außerdem habe Laura Totzke ein untrügliches Gespür für das Zusammenspiel der verschiedenen Stimmlagen und für Klangräume. So wurden die Proben für die beiden anstehenden Jubiläumskonzerte auch vor Ort abgehalten – in der Pauluskirche wie auch im Grugapark.

Denn unter freiem Himmel klingen die Songs nun mal anders als im Kirchenraum.

Musikalische Akzente setzen

„Kommt mal eine Reihe vor“, fordert die Chorleiterin denn auch die Mitglieder auf, als sie im Musikpavillon auf der Bühne stehen. Und prompt klingen die Stimmen beim „Baba Yetu“, dem „Vater unser“ auf Suaheli gleich viel voller. Am 2. Juni, freut sich Mehlhorn, sei übrigens auch das „Vocalensemble Memories“ als Gastchor dabei. „Das wird eine schöne runde Sache“, sagt Mehlhorn und hofft auf trockenes Wetter.

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