Tag der Ruhrhalbinsel

Der „Tag der Ruhrhalbinsel“ geht in seine dritte Auflage

Norbert Tüffers spielt sich schon mal warm für den Tag der Ruhrhalbinsel. Am Baldeneysee trafen sich nun Vertreter der Bürgerschaften und Heimatvereine der Ruhrhalbinsel mit Bezirksbürgermeister Manfred Kuhmichel (3.v.r.), um das Programm vorzustellen.

Norbert Tüffers spielt sich schon mal warm für den Tag der Ruhrhalbinsel. Am Baldeneysee trafen sich nun Vertreter der Bürgerschaften und Heimatvereine der Ruhrhalbinsel mit Bezirksbürgermeister Manfred Kuhmichel (3.v.r.), um das Programm vorzustellen.

Foto: Christof Köpsel

Essen-Ruhrhalbinsel.  Mit dem Tag der Ruhrhalbinsel haben die Bürgerschaften den Nerv der Menschen getroffen. Die dritte Sternwanderung beginnt am Pfingstmontag.

Auch in diesem Jahr gibt es ein Stück Heimatkunde beim Tag der Ruhrhalbinsel: Der historische Deilbachhammer ist das gemeinsame Ziel einer Sternwanderung, die am Pfingstmontag in Überruhr, Heisingen, Burgaltendorf und Kupferdreh startet und in der Kulturlandschaft Deilbachtal endet.

„Eingeladen sind natürlich nicht nur die Bürger aus den vier Ruhrhalbinsel-Stadtteilen, sondern aus ganz Essen“, sagt Bezirksbürgermeister Manfred Kuhmichel bei der Vorstellung des Programms, das die vier Bürgerschaften gemeinsam entworfen haben und gemeinsam umsetzen werden. „Wir wollen zusammen mit den Bürgern die Landschaft, Natur und Geschichte der Ruhrhalbinsel erleben“, nennt Jürgen Gentzmer von der Bürgerschaft Kupferdreh/Byfang den Leitgedanken, der hinter diesem besonderen Tag steht.

Der findet bereits zum dritten Mal statt und traf von Beginn an den Nerv der Menschen: Die Beteiligung war mit jeweils über 200 Teilnehmern groß und die Resonanz mehr als positiv. „Das hat uns gezeigt, dass wir mit dieser Veranstaltung richtig liegen und die Ruhrhalbinsel durchaus als Marke etablieren können“, so Kuhmichel.

Start am Pfingstmontag um 10 Uhr mit Ende am Industriedenkmal

Los geht es am Pfingstmontag (10. Juni) schon um zehn Uhr früh: Acht bis zehn Kilometer lang sind die Touren, die nach zwei bis drei Stunden am Industriedenkmal in Kupferdreh enden. Wer mitlaufen möchte braucht außer dem Spaß an der Bewegung und der Geschichte seiner Heimat nur noch eines: gutes Schuhwerk.

Die Wege und Pfade durch die vier Stadtteile hat dieses Jahr der Kupferdreher Wanderführer Josef Kost quasi gesucht und gefunden. „Wir laufen Strecken, die noch nicht so bekannt sind“, verspricht er. Und dass es immer wieder großartige Aussichtspunkte geben wird. Kost muss es wissen, denn er hat alle vier Touren im Vorfeld abgelaufen, hat die Zeit gestoppt und die Strecke digitalisiert. „Die Landschaft und ihre Geschichte werden natürlich während der Wanderung erklärt“, nennt Rolf Siepmann vom Burgaltendorfer Heimat- und Burgverein eine weitere Besonderheit und betont: „Für uns ist nämlich der Weg das Ziel!“

Spiele für Kinder am Ende der Sternwanderung

Dort warten am Ende der Sternwanderung nicht nur Kaffee und Kuchen, Würstchen und ein kühles Helles, Musik, Tische und Bänke und Spielmöglichkeiten für Kinder. Auch das Denkmal aus der Frühindustrialisierung des Ruhrgebietes wird den interessierten Wanderern vorgestellt. „Geplant sind Führungen, und natürlich wird auch die Schmiedekunst gezeigt“, sagt Jürgen Gentzmer. Außerdem präsentieren sich vor Ort der Verein der Freunde und Förderer des Deilbachtals und die vier Bürgerschaften mit eigenen Info-Ständen. Schließlich wollen sie den Tag auch für ihre eigenen Zwecke nutzen: Nachwuchs können sie immer gut gebrauchen.

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