Friedhofspflege

CDU Kray will Zustand auf dem Friedhof nicht hinnehmen

Auf dem städtischen Friedhof in Kray beklagen Angehörige einen Pflegerückstand, so sind etwa Äste selbst vom vergangenen Jahr liegen geblieben.

Auf dem städtischen Friedhof in Kray beklagen Angehörige einen Pflegerückstand, so sind etwa Äste selbst vom vergangenen Jahr liegen geblieben.

Foto: André Hirtz

Essen-Kray.  CDU Kray kritisiert den schlechtem Zustand auf dem Krayer Friedhof. Bezirksvertreter nehmen das Thema Grünpflege auf die Tagesordnung.

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„Der aktuelle Zustand der Grünflächen auf dem Krayer Friedhof ist nicht hinnehmbar“, das formuliert die CDU Kray, nachdem sich zahlreiche Friedhofsbesucher über die ungepflegten und nicht gemähten Grünflächen beschwert hatten.

Verärgert zeigen sich nun auch die Krayer Christdemokraten, stellen aber gleichzeitig fest, dass es sich hierbei jedoch leider nicht um einen Einzelfall handele. Auch auf vielen anderen städtischen Grünflächen habe die Qualität der Pflege in den letzten Jahren zunehmend abgenommen. Gleichzeitig ist den Lokalpolitikern jedoch auch das Dilemma der angespannten städtischen Haushaltslage bewusst.

Neue Handlungsspielräume im städtischen Haushalt

„Sicherlich gibt es in unserer Stadt viele Bereiche, an denen dringend Geld benötigt wird. Der Bereich Grün und Gruga kommt da leider immer schnell ins Hintertreffen. Ich persönlich ärgere mich über den aktuellen Zustand auf dem Krayer Friedhof sehr“, sagt etwa CDU-Bezirksvertreter Nils Sotmann. Da er selbst auch Mitglied im zuständigen Umweltausschuss sei, wisse er noch sehr gut, wie sie für einen vernünftigen Etat von Grün und Gruga gekämpft hätten.

Der städtische Haushalt habe in den letzten Jahren eine positive Entwicklung genommen und so haben sich, auch dank des engagierten Einsatzes des Stadtkämmerers, neue Handlungsspielräume ergeben. Umso größer sei nun das Unverständnis bei den Krayer Christdemokraten über den Zustand des Friedhofes. „Hier werden wir in der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung nochmal nachhaken. Zurecht werden wir als örtliche Politiker auf derartige Missstände angesprochen“, berichtet Nils Sotmann weiter.

Stadt hat bereits mit verstärkten Einsatz von Mitarbeitern reagiert

Die Stadt hat den Pflegestau mit einem Personalengpass durch einen hohen Krankenstand erklärt und gleichzeitig zugesichert, rasch Abhilfe zu schaffen. Die Pflege würde nun nachgeholt. Acht Mitarbeiter von Grün und Gruga waren dafür bereits im Einsatz. Diese Arbeiten erfolgten grundsätzlich in regelmäßigen Abständen, würden im Spätsommer in Kray – wie bereits auf einigen anderen städtischen Friedhöfen – an ein externes Unternehmen übergeben.

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