Abschied vom gewohnten Gotteshaus

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Letzter Gottesdienst in der Kirche St. Marien

Steele. In einem bewegenden Gottesdienst nahmen jetzt mehr als 400 Gläubige Abschied von ihrer Pfarrkirche St. Marien. Seit über 80 Jahren war die Marienkirche der Mittelpunkt des Lebens der katholischen Christen im Steeler Rott. Nun hieß es Abschied nehmen.

Der Bischof hatte die unter Denkmalschutz stehende, aus den 20-er Jahren stammende Kirche zu einer "weiteren Kirche" erklärt und damit das "Aus" beschlossen.

Pfarrer Kestermann verlas ein Schreiben des Bischofs, der seine Entscheidung begründete. Als Vorsitzende des Pfarrgemeinderates wies Marlies Britz noch einmal darauf hin, wieviele Aktivitäten hier entwickelt worden sind, die nun möglicherweise verloren gehen. Sie sprach von einem "schwarzen Tag" für die Christen im Rott.

Als am Ende des Gottesdienstes die Kerzen auf dem Altar und im Chorraum gelöscht wurden, verließen die Gläubigen in Stille und mit Tränen in den Augen das Gotteshaus, das viele Jahre auch ein Stück Heimat für sie gewesen ist. Viele blieben auch nach dem Gottesdienst vor der Kirche und versuchten in Gesprächen das Endgültige des Ereignisses zu verarbeiten. Manch einer kehrte auch noch einmal in die Kirche zurück, um ganz persönlich Abschied zu nehmen.

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