Zug-Evakuierung

Evakuierung: Nordwestbahn räumt nach Zugpanne Fehler ein

Zug in Essen evakuiert

Fahrgäste steckten über Stunden in einem defekten Zug fest, bis sie schließlich befreit wurden.

Fahrgäste steckten über Stunden in einem defekten Zug fest, bis sie schließlich befreit wurden.

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Essen.   Wegen einer Zugpanne saßen Ende Juli 300 Fahrgäste fast zwei Stunden bei sengender Hitze im Zug fest. Die Nordwestbahn gelobt nun Besserung.

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Nach der Evakuierung eines Zuges der Linie RE 14 „Der Borkener“ nahe dem Hauptbahnhof macht die Nordwestbahn keine detaillierten Angaben zur Fehlerkette.

Zu dem Zwischenfall vom 26. Juli heißt es lediglich: „Die Nachbearbeitung des Ereignisses mit der RE 14 in Essen hat ergeben, dass die Situation nicht richtig eingeschätzt wurde.“

Nur wenige hundert Meter nach der Abfahrt musste der „Borkener“ gegen 16.35 Uhr wegen eines defekten Bremsschlauches stoppen – bei sengender Hitze mit Temperaturen um die 35 Grad.

Feuerwehr befreite 300 Fahrgäste aus dem Zug

Der Lokführer hatte vergeblich versucht, den Schaden zu reparieren. Weil ein Fahrgast eigenmächtig aus dem Zug gesprungen und auf die Gleise gelaufen war, kam der Zugverkehr westlich des Hauptbahnhofs komplett zum Erliegen.

Gegen 18 Uhr hatten Fahrgäste die Feuerwehr alarmiert, die die 300 Personen bis 18.45 Uhr aus dem Zug holte. Fünf Personen, darunter eine Schwangere, mussten wegen Kreislaufproblemen notärztlich behandelt werden.

Die Nordwestbahn: „Wir werden aus den Erfahrungen des Vorfalls mit allen Beteiligten Schlüsse ziehen und unsere Verfahren verbessern.“

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