Barrierefreiheit

Stadt prüft besseren Zugang zum Stoppenberger Rathaus

Ein möglicher Standort für eine Rampe wäre der Seiteneingang des Stoppenberger Rathauses in der Schwanhildenstraße.

Ein möglicher Standort für eine Rampe wäre der Seiteneingang des Stoppenberger Rathauses in der Schwanhildenstraße.

Foto: Stefan Arend

Essen- Stoppenberg.   Die Awo Stoppenberg beklagt – wie berichtet – die fehlende Barrierefreiheit in „ihrem“ Rathaus. Stadt prüft Möglichkeiten für eine Verbesserung.

„Der Fachbereich 60 – Immobilienwirtschaft – prüft die Informationen, die die Awo der Stadt mitgeteilt hat“, so Stadtsprecherin Jasmin Trilling. Es habe auch bereits einen weiteren Vor-Ort-Termin gegeben, um die Barrierefreiheit des öffentlichen Gebäudes zu verbessern. Die Awo Stoppenberg schlägt eine Rampe vor.

Zum jetzigen Zeitpunkt könnten Kosten für eine Rampe nicht geschätzt werden, insbesondere weil verschiedene Installationsmöglichkeiten dazu geprüft werden müssten, so die Stadtsprecherin. Die Rampe in der Timpestraße in Karnap, wo die Awo ebenfalls ein städtisches Gebäude nutzt, habe rund 38.000 Euro gekostet. „Das ist aber nicht vergleichbar mit einer möglichen Rampe am Rathaus Stoppenberg“, erklärt Jasmin Trilling.

Ob der Bau einer Rampe aus Sicht des Denkmalschutzes möglich ist oder nicht, sei bisher noch nicht geprüft worden. Der Grund: Das geschehe erst dann, wenn ein Antrag dafür gestellt worden sei. Dem Institut für Denkmalschutz und Denkmalpflege lagen und liegen keine Anfragen zum Bau einer Rampe am Rathaus Stoppenberg vor. „Die Kolleginnen und Kollegen vom Denkmalschutz würden bei entsprechenden Planungen durch die Stadt hinzugezogen werden“, so Trilling.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben