Ruhrbahn-Nordstrecke

Ruhrbahn erneuert drei alte Rolltreppen in Essen-Altenessen

Am U-Bahnhof Altenessen-Bahnhof werden jetzt die erste drei Rolltreppen erneuert. Weitere 25 entlang der Nordstrecke sollen folgen.

Am U-Bahnhof Altenessen-Bahnhof werden jetzt die erste drei Rolltreppen erneuert. Weitere 25 entlang der Nordstrecke sollen folgen.

Foto: Spilker

Altenessen.  Seit Jahren warten die Fahrgäste der Linien U 11 und U17 auf die Erneuerung der Rolltreppen an der Nordstrecke. Jetzt beginnt der Austausch.

Die Ruhrbahn GmbH beginnt in der kommenden Woche mit dem Austausch von drei Rolltreppen in den U-Bahnhöfen entlang der Nordstrecke. Der Eingang E, Hövelstraße, muss vom 3. Juni bis 28. Juni komplett gesperrt werden.

Die 28 Rolltreppen in Altenessen und im Nordviertel gehören der Stadt Essen und nicht der Ruhrbahn. Diese außergewöhnliche Regelung wurde vor Jahrzehnten beim Bau der Nordstrecke getroffen. Inzwischen sind die Rolltreppen in den fünf U-Bahnhöfen bis zu 23 Jahre alt und sehr störanfällig. Ersatzteile sind rar geworden.

Austausch der Rolltreppen wurde schon vor drei Jahren beschlossen

Deshalb beschloss der Stadtrat bereits vor drei Jahren, den Austausch anzugehen. Außerdem hatte CDU-Bezirksvertreter Stefan Kutzner noch Anfang des Jahres angemahnt, zumindest am Altenessener Bahnhof die Rolltreppen in Gang zu setzen, weil in Kürze das neue Einkaufszentrum eröffnet werde.

Eingänge D und E können nicht genutzt werden

Nun also beginnen die Arbeiten. Wie die Ruhrbahn mitteilt, können die Fahrtreppen am Eingang D (Lierfeldstraße) und Eingang E (Hövelstraße) für die Dauer der Erneuerungsarbeiten nicht genutzt werden. Und zwar von Montag, 3. Juni, bis Freitag, 26. Juli. Fahrgäste können alternativ die Fahr- und Gehtreppe am Eingang C (Altenessener Straße), die Gehtreppe am Eingang D (Lierfeldstraße) oder den Aufzug nutzen. Der Eingang E (Hövelstraße) muss vom 3. Juni, bis zum 28. Juni komplett gesperrt werden. Es stehen dann noch die Eingänge C und D zur Verfügung.

Stadt investiert 1,3 Millionen Euro in ihr Eigentum

Die Erneuerung der Fahrtreppe am Eingang C (Altenessener Straße) erfolge voraussichtlich Anfang Juli 2019, meldet die Ruhrbahn weiter. Für die Erneuerung aller drei Fahrtreppen investiert die Stadt Essen rund 1,3 Mio. Euro. Die Kosten werden vollständig von der Stadt Essen als Eigentümer der sogenannten „Nordstrecke“ getragen.

Zufrieden äußert sich auch FDP-Ortsvorsitzender und Ruhrbahn-Aufsichtsratsmitglied Thomas Spilker: „Die defekten Rolltreppen sind fast 25 Jahre alt und waren immer wieder aus den verschiedensten Gründen nicht in Betrieb. Dies war für die Benutzer der U-Bahn ein ständiges Ärgernis.“ Er hoffe, dass schnellstens auch die weiteren maroden Rolltreppen und Aufzüge erneuert und technisch aufgerüstet werden. Am meisten bestehe Handlungsbedarf am Halt Bäuminghausstraße.

Darauf wies in der letzten Sitzung der Bezirksvertretung V Altenessen auch Anwohnerin Gabriele Hecker in der Einwohnerfragestunde hin. Besonders am Westerdorfplatz stehe die Rolltreppe immer wieder still, beklagte sie.

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