Rudelsingen

Rudelsingen steigt in der Zeche Carl in Essen-Altenessen

In der Festhalle der Zeche Carl in Essen-Altenessen kommen die Rudelsänger zusammen.

In der Festhalle der Zeche Carl in Essen-Altenessen kommen die Rudelsänger zusammen.

Foto: Michael Gohl / FUNKE Foto Services

Essen-Altenessen.  Die 47. Auflage der Kultveranstaltung zum Mitsingen lädt am 12. November in die Festhalle der Zeche Carl. Nur noch Restkarten erhältlich

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Dem Herbstblues trotzen und sich die gute Laune einfach herbeisingen, das kann man mit Liedern aus verschiedenen Jahrzehnten beim Rudelsingen in der Zeche Carl.

Am Dienstag, 12. November, startet in Altenessen die 47. Auflage der beliebten Veranstaltung zum Mitsingen. Wer dabei sein möchte, muss sich beeilen: „Um die 360 Leute haben in der Festhalle Platz, über 300 Karten sind bereits jetzt verkauft“, sagt Rudelsingen-Gründer, Veranstalter und Vorsänger David Rauterberg. Seit acht Jahren tourt der ausgebildete Sänger mit seinem Team durch die Republik, in Essen macht er mittlerweile alle sechs bis acht Wochen Halt.

Monatlich singen deutschlandweit 10.000 Fans mit

„Wir sind eigentlich immer ausverkauft. Das Rudelsingen ist halt ein beliebtes Mitsing-Format in Deutschland“, freut sich der 52-Jährige. Neben über 100 festen Spielorten in der ganzen Bundesrepublik ist die Veranstaltungsreihe zudem bei vielen Festivals und Stadtfesten vertreten - ein Höhepunkt im Programm, das den unterschiedlichsten Menschen Lust aufs Singen macht. Unbeschwert singen so von Nord bis Süd und von Ost bis West monatlich bis zu 10.000 Fans gemeinsam und lassen sich von der Musikauswahl der mittlerweile elf Rudelsingen-Teams immer wieder aufs Neue mitreißen.

Das Repertoire ist dabei so vielfältig und bunt wie das Publikum: Ob Volkslied oder Schlager, Neue Deutsche Welle oder Schnulzen, Rocksongs, Oldies oder aktuelle Hits – gesungen wird querbeet durch die gesamte Musikgeschichte. Dabei sind ganze Familien, Freundeskreise, Paare, aber auch Einzelsänger. „Viele unserer Besucher melden auch vorher Song-Wünsche an. Die versuchen wir so gut es geht zu berücksichtigen“, so Rauterberg. Mit einer Ausnahme: Einzig bei Ballermannhits streikt das Vorsängerteam.

Die Texte werden dabei auf eine Leinwand projiziert

Warum das Phänomen Rudelsingen so gut ankommt, dafür hat Rauterberg eine ganz einfache Erklärung: „Wer singt, hat eine positive Ausstrahlung und geht viel fröhlicher durch das Leben. Singen macht halt gute Laune.“ Außerdem zählt hier nicht, ob schön gesungen oder der richtige Ton getroffen wird: Hauptsache, es macht Spaß. So singen die Menschen befreit und ohne Hemmungen mit.

Als Vorsänger ist David Rauterberg auch in der Zeche Carl dabei, begleitet wird er von Matthias Schneider am Piano. Die Texte werden dabei mit einem Beamer für alle gut lesbar auf eine Leinwand projiziert. „Natürlich kommen wir immer mit einem neuen Programm, so dass es den Wiederholungssängern nicht langweilig wird.“ Zweieinhalb Stunden dauert das Singen, Pausen inklusive. Die braucht man auch, um die strapazierten Kehlen mit Getränken zu erfrischen.

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