Weihnachtswünsche

Rot-Weisse Bescherung in Kita und Seniorenheim

Rot-Weiss-Legende und Essener-Chancen-Botschafter Frank Kurth (vorne) hatte große Freude daran, in der Kita Grillostraße den Weihnachtsmann zu spielen.

Rot-Weiss-Legende und Essener-Chancen-Botschafter Frank Kurth (vorne) hatte große Freude daran, in der Kita Grillostraße den Weihnachtsmann zu spielen.

Foto: Foto: Essener Chancen

Essen-Vogelheim.  Essener Chancen und Rot-Weiss Essen gingen mit dem Projekt „Herzenswünsche“ auf Tour und brachten Geschenke direkt zu den Menschen.

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Menschen in der Stadt zu Weihnachten einen Freude machen – das ist Sinn und Zweck der ersten Herzenswünsche-Tour, die der Verein Essener Chancen gemeinsam mit Rot-Weiss Essen veranstaltet. Besonders berührende Momente gab es bei den Senioren.

„Bislang haben wir zu Weihnachten immer über 500 Kinder ins Stadion eingeladen und beschenkt. Aber das wurde uns zu groß, zu unpersönlich und hatte wenig Atmosphäre. Dann haben die Spieler den Vorschlag gemacht, die Geschenke persönlich vorbeizubringen“, erzählt Tani Capitain, Leiter der Sozialinitiative von Rot-Weiss-Essen.

Vorab wurden in beiden RWE-Fanshops und in der Sparkassenzentrale Wunschbäume mit Wunschzetteln aufgestellt, die von den Fans fleißig eingesammelt und eingelöst wurden. Mit insgesamt 250 Paketen machten sich der Trainerstab und die Spieler auf den Weg zu insgesamt sechs Einrichtungen, darunter auch die Kita Grillostraße und das Albert Schmidt Haus an der Hafenstraße.

Viele RWE-Fans unter den Altenheimbewohnern

Im Vogelheimer Altenwohn- und Pflegeheim trafen Cheftrainer Christian Titz und Carsten Wolters, mehrere Spieler der ersten Mannschaft sowie die Essener-Chancen-Botschafter Frank Kurth, Thomas „Sandy“ Sandgathe und Uwe Stock auf betagte RWE-Fans, die sich noch lebhaft an die Zeit erinnern konnten, als die Rot-Weissen in der 1. Liga mitspielten. Kein Wunder, das Heim ist keinen Torabschlag weit vom Stadion entfernt. Und gut 90 Prozent der Bewohner kommen aus Vogelheim und sind schon ihr Leben lang mit dem RWE verbunden, „wir hören hier immer, wenn ein Heimspiel ist. Da wird natürlich mitgefiebert“, erzählt Einrichtungsleiterin Tina Topolko.

Kaum hatte Sandy seine Gitarre ausgepackt und die ersten Lieder angestimmt, sangen die Bewohner mit: das Steigerlied, den Klassiker „Opa Luscheskowski“ und natürlich auch den ein oder anderen Fansong. Hinterher gab‘s eine kleine Bescherung: Mannschaft und Linienchefs verteilten Präsente aus dem RWE-Fanshop. Besonders beliebt waren die rot-weissen Skatspiele. „Für uns alle waren das ganz berührende, schöne Momente im Seniorenheim“, sagt Tani Capitain, „wir haben spannende Gespräche geführt und nette Anekdoten von unseren Nachbarn gehört.“

Kinder packen gemeinsam mit den Spielern Geschenke aus

Schöne Augenblicke gab es auch in der Awo-Kita Grillostraße im Nordviertel: Dort staunten 35 Kinder, als Cheftrainer Christian Titz mit mehreren Profis der ersten Mannschaft Weihnachtsengel spielte. Titz hat es sich nicht nehmen lassen und bisher jeden Herzenswünsche-Termin begleitet. Mit dabei waren auch wieder RWE-Legende Frank Kurth sowie Oliver Kern, Geschäftsführer der Awo-Essen.

„Nicht nur den Kindern, auch den jungen Spielern hat der Kita-Besuch großen Spaß gemacht“, so Tani Capitain, „sie haben gemeinsam mit den Kleinen die Geschenke ausgepackt.“ Die kamen fast ausschließlich von den Mitarbeiter von Ifm-Electronics, die nicht nur die Kinderwünsche erfüllten, sondern auch noch Geld für die Einrichtung spendeten. Aber auch für die rot-weissen Weihnachtsmänner gab’s eine kleine Überraschung: Sie erhielten von den Kita-Eltern passend gestaltete Torten in Form von Fußbällen und mit dem RWE-Symbol versehen.

„Die Herzenswünsche-Tour ist zu einer richtigen rot-weissen Bewegung geworden. Wir haben in diesem Jahr zusätzlich viele Geschenke selbst gekauft, was dank der Unterstützung gut funktioniert hat“, freut sich Tani Capitain, Leiter der Essener Chancen, über den Erfolg der Weihnachtsaktion. Die wird im nächsten Jahr auf jeden Fall wiederholt.

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