Jobbörse

Orientierung für Berufseinsteiger: Jobbörse „Komma gucken“

Finden und gefunden werden: Gut 800 junge Leute besuchten im Laufe des Tages die 5. Jobbörse „Komma gucken“ auf dem Altenessener Marktplatz, um sich zu orientieren. Eine gute Quote. Foto:Socrates Tassos

Finden und gefunden werden: Gut 800 junge Leute besuchten im Laufe des Tages die 5. Jobbörse „Komma gucken“ auf dem Altenessener Marktplatz, um sich zu orientieren. Eine gute Quote. Foto:Socrates Tassos

Essen-Altenessen.   Die 5. Jobbörse „Komma gucken“ stößt bei potenziellen Auszubildenden, Umschülern und auch bei Firmen, die Leute suchen, auf großes Interesse.

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Dem Land geht’s recht gut, die Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt sind durchaus vielversprechend – gleichwohl aber findet noch lange nicht jeder Schulabgänger auch seinen Traumberuf und nicht jede Firma passendes Personal. Der Punkt, an dem die Jobbörse „Komma gucken“ ansetzt, die seit fünf Jahren existiert und seitdem versucht, vor allem unentschlossenen jungen Menschen ein wenig den Weg zu weisen. „Wir wollen, dass die Schüler möglichst viele Berufe kennenlernen“, hatte Mitveranstalter Peter-Arndt Wülfing, der Vorsitzende der Interessengemeinschaft Altenessen, bereits im Vorfeld ein Ziel ausgegeben. Mit Erfolg.

Natürlich wurde der halbrunde Geburtstag der Börse auch gefeiert, auf dem Altenessener Marktplatz standen für die Jugendberufshilfe Essen (JBH), die IG Altenessen, das Institut für Stadtteilentwicklung, Sozialraumorientierte Arbeit und Beratung (ISSAB) und das Jugendamt aber die potenziellen Berufsanfänger oder Umschüler im Mittelpunkt. 46 Berufsbilder wurden vorgestellt und damit auch die vielfältigen Möglichkeiten.

SPD-Chef Kutschaty ist voll des Lobes

„Eine wichtige Veranstaltung. Einerseits für die jungen Menschen hier im Essener Norden, die sich bestens darüber informieren können, was sie zukünftig beruflich machen können. Anderseits für die Unternehmen, denn die suchen qualifizierten Nachwuchs, den sie hier auch finden“, lobte etwa Thomas Kutschaty, Vorsitzender der SPD Essen und Fraktions-Chef im NRW-Landtag, das Konzept von „Komma gucken“. Zum wiederholten Male besuchte er die Berufsbörse mit Bezirkscharakter – und mit ihm taten das auch rund 800 Jugendliche, Interessierte und Passanten. „Das Format hat sich wirklich etabliert“, war Andrea Tröster (ISSAB) zudem angetan von den prompten Rückmeldungen der Firmen, Institutionen und Schulen, ohne die eine Börse wie diese niemals funktionieren könnte.

Die Schulen, die sich diesmal aktiv an der Organisation beteiligten, waren die Nelli-Neumann- und Parkschule, die Hauptschule an der Bischofstraße, die Gesamtschule Nord sowie die Gymnasien Leibniz und Nord-Ost. Credo: Ein Beruf muss bei aller Ernsthaftigkeit auch Spaß machen.

Orchester des Leibniz-Gymnasiums auf der Bühne

Seit der ersten Auflage punktet „Komma gucken“ mit Event-Charakter, um die jungen Menschen rechtzeitig und mit Spaß für das zukünftige Berufsleben zu interessieren. So stand etwa das Orchester des Leibniz-Gymnasiums auf der Bühne, genau wie die Tanz-AG der Gesamtschule Nord. Menschen, die man kennt, Menschen zum Anfassen, sozusagen. Zusätzlich führte Moderator Marius Hanke Interviews mit Auszubildenden und Firmen, die bei den Gästen auf gespitzte Ohren stießen.

Und wer einen der Laufzettel an den unterschiedlichen Ständen richtig ausfüllte, konnte zudem etwas gewinnen. Auch wenn kein Ausbildungsplatz dabei war: Aktionen wie diese kommen an.



Aber es blieb nicht nur theoretisch. So wurden verschiedene Jobs auch handfest und nachvollziehbar vorgestellt. Von der Feuerwehr, der Post oder auch der an der Johanniskirchstraße ansässigen Dachdeckerei Garnitz, die auch bei vielen jungen Damen auf Interesse stieß. Ende vom Lied: Neben zahlreichen vermittelten Praktika konnte ein Unternehmen bereits drei Ausbildungsplätze besetzen.

>>KOMPETENZZENTRUM FÜR GEFLÜCHTETE

Aus dem Bereich „Migration & Integration“ präsentierte die Jugendhilfe das Kompetenz-Zentrum (KomZe) für anerkannte Geflüchtete von 18-25 Jahren. Das KomZe informiert etwa über den deutschen Arbeits- und Ausbildungsmarkt, identifiziert Potenziale und zeigtPerspektiven auf, um junge Menschen auf ihrem Weg in die berufliche und damit gesellschaftliche Integration zu begleiten.

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