Kaufpark Essen

Kaufland-Filiale eröffnet in Altenessen erst im Sommer

Von außen gleicht der Kaufland-Neubau noch einer Großbaustelle.

Von außen gleicht der Kaufland-Neubau noch einer Großbaustelle.

Foto: Christof Köpsel

Essen-Altenessen.   Verbrauchermarkt gilt als letztes Puzzlestück im Fachmarkt-Quartier am Berthold-Beitz-Boulevard. Neues Verkaufskonzept sorgte für Verzögerungen.

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Ein neuer Kaufland-Verbrauchermarkt soll das Angebot im „Kaufpark Essen“ am Berthold-Beitz-Boulevard komplettieren. Die neue Filiale gilt als das „letzte Puzzle-Stück“ im umfangreichen Angebot des ehemaligen Bamler-Parks und entsteht auf dem früheren Rewe-Standort, der das Ladenzentrum verlassen hat. Eigentlich wollte der Vollsortimenter bereits im Frühjahr eröffnen, doch nun müssen sich die Kunden noch zumindest bis zum Sommer gedulden.

„Wir haben zwischenzeitlich die Verkaufskonzeption verändert und aktualisiert“, erklärt Volker Hildebrand, Bereichsleiter Immobilienentwicklung bei Kaufland, die Verzögerung. Auf einen genauen Termin wollte er sich jedoch nicht festlegen: „Wann wir genau eröffnen, das hängt vom weiteren Bauverlauf ab.“

Innenausbau ist bereits weit fortgeschritten

Der Kaufpark Essen wurde Anfang des vergangenen Jahres von der Hahn Gruppe zum Preis von 35 Millionen Euro vom damaligen Eigentümer, dem international tätigen Vermögensverwalter Black Rock, erworben und verwaltet seitdem auch das gesamte Objekt. Nun gewährte Architektin Stephanie Szyrba, Senior Projektentwicklerin der Hahn Gruppe, erste Einblicke in die Fortschritte am Bau.

Von außen gleicht der neue Kaufland-Komplex zwar noch immer einer Großbaustelle, „doch der Innenausbau ist im vollen Gange“, versichert Stephanie Szyrba und präsentiert den mit 3300 Quadratmetern Größe üppig dimensionierten Verkaufsraum. Dort hat sich in der Tat einiges getan: Große Wandflächen in modernen Farben schaffen in Verbindung mit hellem Holz nicht nur ein edles und hochwertiges Erscheinungsbild, sondern sorgen in Kombination mit dem neuen Beleuchtungskonzept für eine angenehme Atmosphäre.

Farben kennzeichnen verschiedene Sortimente

Die farbigen Wände geben bereits einen ersten Hinweis darauf, welche Sortimente künftig wo zu finden sind. Beispielsweise gleich zu Beginn die Farbe Grün, die auf die Obst- und Gemüse-Abteilung hinweist. „Dort befinden sich auch spezielle Lampen, so wie überhaupt die Beleuchtung im gesamten Verkaufsraum installiert wurde“, erklärt Stephanie Szyrba.

Viele Bedientische wurden bereits eingebaut, in einem hinteren Bereich stehen große Kühlmöbel. Volker Hildebrand: „Wir bieten hier einen großen Bedienungsbereich für Fleisch, Wurst, Käse und Antipasti. Aber es wird auch eine große Abteilung für Kühl- und Tiefkühlprodukte geben.“ Für den schnellen Einkauf gibt es kurze Wege und ein To-Go-Sortiment. Obst- und Gemüse sind mit elektronischen Preisetiketten versehen, die an den Self-Scanning-Kassen ausgelesen werden, die ebenfalls schon am angestammten Platz in Reihe und Glied stehen. Leergutautomaten sorgen für eine schnelle und komfortable Rückgabe des Leerguts. „Dies alles wird begleitet von Mitarbeitern, die den Kunden kompetent beraten“, ergänzt Volker Hildebrand. Im Backshop mit seinem vielfältigen Angebot wird täglich frisch gebacken. Zusätzliche Orientierungshilfen bieten Piktogramme, die über den einzelnen Sektoren aufgehängt werden.

Da es sich um ein aufgeständertes Gebäude handelt, muss das Erdgeschoss mit dem Verkaufsraum im ersten Obergeschoss verbunden werden. Dafür sorgt zum einen ein Aufzug und zum anderen eine sogenannte Rollsteiganlage am Eingangsbereich mit je einer Spur nach oben und unten. Ein etwas sperriger Begriff für eine durchaus angenehme Einrichtung, denn „damit können Kunden künftig mit dem Einkaufswagen entspannt auf und ab fahren“, erklärt Architektin Szyrba.

Insgesamt 185 Stellplätze und zwei E-Auto-Stationen

Ebenerdig befinden sich künftig die Kundenparkplätze, die momentan noch von Baufahrzeugen benutzt werden oder als Stauraum für Baumaterial dienen. „Mit 185 Stellplätzen haben wir hier mehr als wir brauchen“, so Stephanie Szyrba. Komplettiert wird das Ganze übrigens durch zwei Ladestationen für Elektroautos.

>> DRITTE KAUFLAND-FILIALE IN ESSEN

Im Kaufpark Essen sind neben Kaufland unter anderem auch Deichmann, McTrek Outdoor, Klauser Schuhe, Activ Apotheke, Jeans Fritz, die Drogeriekette DM, Takko und der Discounter Aldi zu finden.

Kaufland-Filialen finden sich auch in Borbeck (alte Karstadt-Immobilie) und im Allee-Center in Altenessen. Mit dem Bau beauftragt wurde Ten Brinke.

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