Jugendfarm Altenessen

Jugendfarm in Altenessen erhält nach Brand neuen Unterstand

Jugendhilfe-Geschäftsführer Thomas Virnich (links) und Frank Felden, Leiter der Jugendfarm, mit dem Gerippe des neuen Unterstands für das Stroh.

Jugendhilfe-Geschäftsführer Thomas Virnich (links) und Frank Felden, Leiter der Jugendfarm, mit dem Gerippe des neuen Unterstands für das Stroh.

Foto: Dietmar Mauer

Essen-Altenessen.   2018 brannte es auf der Jugendfarm in Altenessen. Schrittweise werden die Folgen aufgearbeitet. Ein neuer Unterstand ist der erste Schritt.

Vor der Reithalle auf der Jugendfarm der Jugendhilfe Essen an der Kuhlhoffstraße steht ein kleiner Trecker und daneben ein Anhänger mit Stroh, das mit einer Plane abgedeckt ist. Von der Scheune, die exakt an dieser Stelle einmal stand, ist nur noch der Grundriss zu erkennen. Am 11. Juni vergangenen Jahres war das Gebäude abgebrannt. Schaden: 500.000 Euro. Die Jugendhilfe will ein neues Gebäude errichten.

Ein Haus für Kinder und Jugendliche des Stadtteils

„Es soll ein Haus für Kinder und Jugendliche des Stadtteils entstehen. Und ein Café als Treffpunkt soll es auch beinhalten“, sagt Jugendhilfe-Geschäftsführer Thomas Virnich. Ein Bauantrag sei aber noch nicht gestellt. Architekten planten gerade den Neubau. „Bevor die Pläne vorliegen, können wir keinen Antrag stellen“, sagt Virnich. Aus dem selben Grund könne er noch nicht sagen, was der Neubau kosten werde. „Wir bauen ja nicht täglich. Das ist für uns Neuland“, sagt Virnich.

Unterstand am Rande des Geländes

Die Versicherung habe gezahlt, „wenn auch nicht den 1:1-Wert, sondern einen Teilbetrag“. Hinzu kommen zahlreiche Spenden – große von örtlichen Unternehmen und viele kleine. „Besonders Spenden wie die einer Kindergartengruppe haben mich berührt“, sagt Frank Felden, Leiter der Jugendfarm. Fest steht allerdings, dass das Geld wohl noch nicht ausreichen werde.

Neuer Platz für mehrere Tonnen Stroh

Fest steht auch, dass in dem Neubau nicht wieder Stroh und Futter gelagert werden wird. Dafür wird gerade am Rande des Geländes ein neuer Unterstand errichtet. „Nach dem Brand hatten wir das Stroh in einem großen Partyzelt untergebracht, das allerdings dem jüngsten Sturm zum Opfer gefallen ist“, erzählt Thomas Virnich. Zwischenzeitlich besorgten Mitarbeiter das Stroh auch eimerweise aus der Umgebung. Eine mühselige wie kostspielige Angelegenheit. „In homöopathischen Dosen kostet es gleich das Dreifache“, erklärt Frank Felden. Aber damit ist es in den nächsten Tagen vorbei, wenn das stählerne Gerippe mit einer Folie überzogen sei, unter der dann mehrere Tonnen Stroh gelagert werden können.

Ferienaktionen litten nicht unter den Folgen des Brands

Die Ferienaktionen im Bürgerpark haben unter dem Scheunenbrand nicht gelitten. „Der Hauptbetrieb ist bei uns zwischen Frühjahr und Herbst – und dann finden alle Aktivitäten in der Regel unter freiem Himmel statt“, sagt Frank Felden.

Der geplante Neubau soll – so Virnich und Felden – keine Scheune mehr sein, aber trotzdem noch etwas von ihrem charakteristischem Äußeren haben. Gedacht ist daran, den markanten Giebel, der vom Eingang aus gleich auffallen wird.

Darauf, wann das Neubau-Projekt vollendet sein wird, will sich Thomas Virnich nicht festlegen lassen. Nur soviel: „Ich glaube nicht, dass wir in diesem Jahr noch einziehen werden.“

>>> In den Osterferien wird gebastelt

  • In beiden Osterferienwochen organisiert die Jugendhilfe ihre Betreuung im Bürgerpark: Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren erwartet an der Kuhlhoffstraße vom 15. bis zum 26. April eine Mischung aus Bastel-, Spiel- und Sportangeboten. In der ersten Ferienwoche (15. bis 18. April) macht der Osterhase einen Abstecher an die Kuhlhoffstraße: Die Kinder basteln festliche Deko-Artikel, spielen oder suchen Eier.

  • Die zweite Ferienwoche (23. bis 26. April) widmet sich der Natur und den Abenteuern, die man dort erleben kann. Die Kinder erkunden Bürgerpark, die Jugendfarm und die Umgebung. Die Betreuung findet täglich von 8 und 17 Uhr statt. Das Programm startet jeweils um 10 Uhr. Der Preis beläuft sich auf 24 Euro pro Woche. Darin enthalten sind Programm, Mittagessen und Mineralwasser.
  • Anmeldungen werden am Dienstag, 19. März, von 7 bis 14 Uhr bei der Jugendhilfe Essen gGmbH, Schürmannstraße 7, Raum AV 2.13 (2. Etage) angenommen. Die Anmeldung erfolgt in der Reihenfolge der Wartenden.
    Bleiben Plätze frei, werden diese nach telefonischer Terminabsprache vergeben.
  • Der Teilnehmerbeitrag von 24 Euro pro Woche muss bei der Anmeldung in bar bezahlt werden. Zusätzliche Info: 8854-555, per E-Mail an ferien.buergerpark@jh-essen.de sowie auf www.jh-essen.de

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