Zeche Carl

Gute Zeiten für Komödianten in der Zeche Carl

Andreas Weber kommt am Samstag in die Zeche Carl.

Foto: Robert Maschke

Andreas Weber kommt am Samstag in die Zeche Carl.

Essen-Altenessen.   Am Mittwoch kommt Sandra Da Vina. Samstag ist Andreas Weber da, einen Tag später Marcel Kösling. Die Zeche Carl ist ein guter Ort für Komödianten.

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Die Zeche Carl ist offenbar ein guter Ort für Comedians. Allein, was sich ab dem heutigen Mittwoch (ab 20 Uhr, Sandra Da Vina) bis zum Sonntag an der Wilhelm-Nieswandt 100 tut, ist ein Zeichen dafür.

Andreas Weber

Single Dad – Teilzeit alleinerziehend. Wäsche waschen, Essen kochen, Klamotten kaufen. Frauensache? „Ganz sicher nicht!“, weiß auch Single-Dad Andreas Weber, der als frischgebackener Junggeselle vor den Herausforderungen der Erziehung zweier pubertierender Söhne steht. Das alles ist am Samstag, 17. März, 20 Uhr, in der Festhalle zu sehen.

Ratgeber für geschundene Männernerven

In seinem ersten Solo-Programm wird Andreas Weber zum Ratgeber für geschundene Männernerven und bietet der Frauenwelt Einblicke in die Psyche des angeblich starken Geschlechts. Mit durchaus kreativen Erklärungen präsentiert Andreas eine Weltsicht, die mitunter mehr als nur zart nach Ausrede riecht – Badematten sind die besseren Handtücher und Staubengel auf dem Wohnzimmerboden sind der letzte Schrei!

Marcel Kösling

„Von Hochzeiten und anderen Mutproben“ heißt das Programm von Marcel Kösling am Sonntag, 18. März, um 20 Uhr, in der Kaue. Wenn Marcel Kösling auf seine ersten 30 Jahre zurückblickt, ist er ganz zufrieden. Eigentlich. 60 (wahre) Facebook-Freunde – nun, das könnte etwas mehr sein. 90 Kilo – das wiederum könnte etwas weniger sein. Aber immerhin hat er eine Frau, die ihn liebt. Damit sie ihm trotz 30 – 60 – 90 nicht wegläuft, hat er sie noch schnell geheiratet und alle Erlebnisse drum herum in ein neues Kabarettprogramm gegossen: „Kösling geht aufs Ganze!“

Drittes abendfüllendes Programm

Mit seinem dritten abendfüllenden Soloprogramm beweist der gebürtige Hamburger erneut seine Vielfalt. Die „Allzweckwaffe des jungen Kabaretts“, wie er genannt wird, vereint scheinbar mühelos Kabarett, Zauberei, Comedy und Musik zu einem mitreißenden Mix, der jeden Zuschauer begeistert.Es sind die alltäglichen Themen, Geschichten die das Leben schreibt, die den roten Faden bilden.

Doch was hat ein 30-Jähriger schon zu berichten? Kurz gesagt: Sehr viel! Dabei redet Marcel Kösling nicht um den heißen Brei herum, sondern erzählt auf den Punkt vom feucht-fröhlichen Kronkorkenfegen am 30. Geburtstag, seinem Junggesellenabschied, der aus dem Ruder lief und von einem sehr besonderen Tag: der eigenen Hochzeit. Marcel Kösling macht bekanntlich „Keine halben Sachen!“ (zweites Soloprogramm) und bekam die Frage der Fragen nun vor dem Traualtar gestellt. Wie er geantwortet hat? Nun, der Titel seines neuen Programms lässt da wenig Raum für Spekulationen.

Comedian und Zauberer

Mit glockenklarer, engelsgleicher Stimme brachte er ein „Ja“ heraus – schließlich geht er aufs Ganze. Beim Kauf des Hochzeitsanzugs schlug er noch ganz andere Töne an. Diese Odyssee hat er in einem neuen Song, den er in seinem Programm präsentiert, äußerst humorvoll verarbeitet – denn mittlerweile kann er über den Shoppingmarathon selbst lachen. Singen darf auch ein neuer Charakter, der auffällig viel Ähnlichkeit mit Marlon Brando in „Der Pate“ hat.

Und natürlich wird Marcel Kösling zaubern. Die Zuschauer erleben neue Illusionen und werden selbst Teil des Geschehens.

>>> Zweimal „ausverkauft“ und eine Absage

Der für Freitag, 16. März, um 20 Uhr in der Kaue vorgesehene Auftritt von Thilo Seibel („Wenn schon falsch, dann richtig“) entfällt. Bereits erworbene Karten können an den jeweiligen VVK-Stellen zurückgegeben werden.

Der Auftritt von Felix Lobrecht („kenn ick“) in der Weststadthalle, ebenfalls am 16. März, ist ausverkauft.

Auch Wolfgang Treppers traditioneller Jahresrückblick „Dinner for DU“ am Sonntag, 18. März, in der Zeche Carl ist schon ausverkauft.

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