Neubauten

Bis zu 48 neue Wohnungen sind in Essen-Katernberg geplant

Die Pläne erläuterten (v.l.) Julia Gardemann (Amt für Stadtplanung und Bauordnung) und Stadtplanerin Sabrina Thiele erläuterten die Pläne für den Bereich „Plänkerweg/Feldwiese".

Die Pläne erläuterten (v.l.) Julia Gardemann (Amt für Stadtplanung und Bauordnung) und Stadtplanerin Sabrina Thiele erläuterten die Pläne für den Bereich „Plänkerweg/Feldwiese".

Foto: Vladimir Wegener / FUNKE Foto Services

Essen-Katernberg.  Auf der Grundlage eines neuen Bebauungsplans sollen im Bereich Plänkerweg/Feldwiese Geschosswohnungsbau und eine Kindertagesstätte entstehen.

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Auf der Grundlage des Bebauungsplans „Plänkerweg/Feldwiese“ sollen in Essen-Katernberg auf einer Grünfläche 27 bis 48 neue Wohnungen entstehen. Für das rund 1,1 Hektar große Plangebiet wurden jetzt erstmals im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung im Bürgerzentrum „Kon-Takt“ am Katernberger Markt drei Varianten einer möglichen Bebauung vorgestellt. Das östliche Siedlungsgebiet ist, wie auch das Plangebiet selbst, Eigentum der Vonovia-Wohnungsbaugesellschaft. Diese plant damit innerhalb ihres Wohnquartiers nördlich der Zollvereinstraße am Plänkerweg weiteren Geschossbau zu realisieren. Die Häuser westlich befinden sich in Privatbesitz.

In allen drei Varianten ist die Ergänzung der östlich angrenzenden vorhandenen Bebauungsstruktur durch dreigeschossige Mehrfamilienhäuser geplant. Außerdem wird der Bebauungsplan in jeder der Varianten die Errichtung einer viergruppigen Kindertagesstätte vorsehen. Ein Anteil von rund 30 Prozent der geplanten Wohnfläche soll zudem für den geförderten Wohnungsbau bereitgestellt werden.

„Aus unserer Sicht ist eine Wohnbebauung sinnvoll. Die Wohnungen würden innerhalb einer bereits erschlossenen Siedlung, in der Nähe zum Hauptversorgungsbereich des Stadtteils Katernberg, sowie unmittelbar an vorhandenen Grünstrukturen entstehen“, sagte Julia Gardemann, die zuständige Sachbearbeiterin des Amtes für Stadtplanung und Bauordnung.

Der Bebauungsplan soll im beschleunigten Verfahren erstellt werden

Der Bebauungsplan wird als sogenannter „Bebauungsplan der Innenentwicklung“ im beschleunigten Verfahren aufgestellt. Das heißt, dass aufgrund der kleinen Fläche und weil das Plangebiet im regionalen Flächennutzungsplan bereits für den Wohnungsbau vorgesehen ist, keine Umweltprüfung stattfinden muss.

Die Planungsunterlagen werden noch bis Freitag, 8. November, im Bürgerzentrum „Kon-Takt“ ausgestellt und können montags von 12 bis 16.30 Uhr, dienstags bis donnerstags von 9 bis 16.30 Uhr und freitags von 9 bis 15.30 Uhr eingesehen werden.

Außerdem können die Pläne im Amt für Stadtplanung und Bauordnung, Lindenallee 10, 5. Etage, Raum 501, montags, dienstags und donnerstags von 8 bis 16 Uhr, mittwochs von 8 bis 15.30 Uhr und freitags von 8 bis 15 Uhr eingesehen werden.

Eine öffentliche Diskussion findet am 5. November statt

Mitarbeiter des Amtes für Stadtplanung und Bauordnung erläutern die Pläne erneut am Donnerstag, 31. Oktober, von 14 bis 17 Uhr im Bürgerzentrum „Kon-Takt“. Am Dienstag, 5. November, findet dort zudem um 19 Uhr eine öffentliche Diskussion statt. Bei dieser werden Vertreter der Stadtverwaltung, der Vonovia- Wohnungsbaugesellschaft sowie des Planungsbüros „rheinruhr.stadtplaner“, das mit der Planung beauftragt wurde, anwesend sein.

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