12. Altenessen-Konferenz

Altenessen, Karnap und Vogelheim zeigen ihre Vielfalt

Am Tisch "Zusammenleben und Integration" diskutierten u.a. Stadtteilmoderatorin Antje Behnsen, Andrea Tröster (ISSAB) und der Senioren-Beauftragte Gerd Maschun (3. 5. von links) mit den Bürgern.

Am Tisch "Zusammenleben und Integration" diskutierten u.a. Stadtteilmoderatorin Antje Behnsen, Andrea Tröster (ISSAB) und der Senioren-Beauftragte Gerd Maschun (3. 5. von links) mit den Bürgern.

Foto: Dietmar Mauer

Essen-Altenessen.   Im Bezirk V geht was. Das zeigte sich auf der 12. Altenessen-Konferenz, die Bürger mit Vereinen, Gruppen und Initiativen zusammenbrachte.

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Das Dutzend ist voll. Am vergangenen Sonntag fand die 12. Altenessen-Konferenz statt. Etwa 120 Teilnehmer (und zwei Hunde!) kamen in die Festhalle der Zeche Carl. Sauberkeit, bei den elf Konferenzen zuvor oft das beherrschende Thema, stand diesmal zwar auch auf der Tagesordnung – aber als eines von sieben.

„Karnap, Altenessen, Vogelheim – Hier geht was!“ Dieses Motto hatte der Vorbereitungskreis ausgegeben. Und es ging etwas. Bürger kamen mit Ansprechpartnern von Vereinen, Gruppen und Initiativen ins Gespräch. Parteien, Freiwillige Feuerwehr, Kleingartenvereine, Madrigalchor oder Aktionsbündnis gegen Müll – die Vielfalt war groß. Und trotzdem musste Moderator Prof. Klaus Wermker einräumen: „Wir haben gar nicht alle einladen können, so bunt ist der Bezirk.“

„Wir brauchen den Dialog mit den Menschen“

Dann ließ er den Teilnehmern die Wahl, an einem der Tische Platz zu nehmen: Stadtteilpolitik, Sauberkeit (Motto: „Meckern ist wie Wollen – nur kras­ser“), Bildung, Kultur/Historisches, Zusammenleben/Integration, Freizeit/Sport und „Grünes Altenessen“. Nach einer halben Stunde bestand die Möglichkeit, Tisch und Thema zu wechseln. Diese wurde aber kaum genutzt, ein Indiz für den lebhaften Gedankenaustausch zu den sieben Bereichen. „Wir brauchen den Dialog mit den Menschen“, so Bezirksbürgermeister Heinz-Wilhelm Zwiehoff, der gemeinsam mit SPD-Kollegen und CDU-Vertretern zur Stadtteilpolitik als Ansprechpartner zur Verfügung stand.

Vorschlag: Schaukasten in der Allee-Center-Passage

Klaus Wiemer, Vorstandsmitglied der Essener Kleingärtner, nahm einen konkrete Auftrag vom Tisch „Grünes Altenessen“ mit. „Es wurde angeregt, in den Kleingärten kleine Feste für Kinder zu veranstalten.“ Auch der Kulturbereich brachte einen konkreten Vorschlag. Mitglieder des Madrigalchores schlugen vor, in der Passage zwischen Marktplatz und Allee-Center einen Schaukasten zu installieren, der zur Öffentlichkeitsarbeit genutzt werden kann. Im Bereich Freizeit/Sport wurde bemängelt, dass es zunehmend schwieriger werde, Nachwuchs für ehrenamtliche Tätigkeiten zu finden. Aus den anderen Gruppen gab es zustimmendes Nicken.

Aufbau von Netzwerken ein wichtiger Aspekt

Einig waren sich alle Teilnehmer zudem, wie wichtig Konferenzen seien, um Netzwerke aufzubauen und zu motivieren. Was das „Grüne Altenessen“ betrifft, schlug Prof. Wermker vor, für die Stadtteilspaziergänge im Essener Norden auch im Süden der Stadt zu werben. „Viele dort kennen das grüne Altenessen nicht.“

Wann die 13. Altenessen-Konferenz in 2019 stattfinden wird, steht noch nicht fest.

Sicher ist hingehen, dass Volker Höwel und Tanja Rutkowski nicht mehr im Vorbereitungsteam dabei sein werden. Beiden fehlt wegen anderer Ehrenämter bzw. beruflicher Veränderungen die erforderliche Zeit.

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