Flüchtlinge

Stadt bietet Hundeverein Grundstück an der Hövelstraße an

Hunderte Hundehalter und Anwohner beteiligen sich am Sonntag, 14.02.2016 an einem Demonstrationszug durch Altendorf, umgegen die Schließung des Vereinsgeländes des Hundevereins DVG Essen-West zu protestieren. Die Stadt plant hier ein Flüchtlingsdorf. Foto: Ulrich von Born/ FUNKE Foto Services

Hunderte Hundehalter und Anwohner beteiligen sich am Sonntag, 14.02.2016 an einem Demonstrationszug durch Altendorf, umgegen die Schließung des Vereinsgeländes des Hundevereins DVG Essen-West zu protestieren. Die Stadt plant hier ein Flüchtlingsdorf. Foto: Ulrich von Born/ FUNKE Foto Services

Foto: FUNKE Foto Services

Essen-Altenessen.  Im Streit des Hundevereins DVG MV West mit der Stadt Essen bahnt sich möglicherweise eine Lösung an.

Dem Verein war zum 30. Juni an der Nöggerathstraße gekündigt worden, weil das Grundstück zur Unterbringung von Flüchtlingen gebraucht werde. Nun bot die Stadt den Hundesportlern ein Grundstück an der Hövelstraße in Altenessen an (laut Stadt 3800 m² groß). „Sollte sich der Verein für das Grundstück entscheiden, will die Stadt die erforderlichen umfangreichen Untersuchungen auf Eignung bzw. rechtliche Zulässigkeit veranlassen“, erklärt Vereinssprecher Ralf Meyer.

„Wir streben nach wie vor eine einvernehmliche Lösung mit der Stadt an. Die Kündigung zum 30. Juni und die weiter im Raum stehende Drohung der Zwangsräumung sind dabei aber sicherlich nicht hilfreich. Was eine Alternativfläche angeht, sind wir alles andere als wählerisch“, sagt Meyer. Dass die Stadt nicht einmal geprüft habe, ob die Fläche an der Hövelstraße für Hundesport zulässig sei, lasse Zweifel aufkommen. Mit 3800m² liege sie zudem deutlich unter dem Richtwert (5000m²) des Verbands für das Deutsche Hundewesen (VDH). „Hier werden wir auch externe Unterstützung in Betracht ziehen müssen. Wir versuchen aber gleichwohl, schnellstmöglich Klarheit zu schaffen“, so Ralf Meyer.

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