Krankenhaus

Neues Bettenhaus bringt Kupferdreher Klinikum 35 Plätze

Die Baustelle am St.-Josef-Krankenhaus in Kupferdreh.  Hier entsteht ein neues Bettenhaus.

Foto: Knut Vahlensieck

Die Baustelle am St.-Josef-Krankenhaus in Kupferdreh. Hier entsteht ein neues Bettenhaus. Foto: Knut Vahlensieck

Essen-Kupferdreh.   Das St.-Josef-Krankenhaus am Heidbergweg investiert vier Millionen Euro in einen Anbau für Patienten, Personal und spezielle Fachbereiche.

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Das St.-Josef-Krankenhaus in Kupferdreh stellt die Weichen für die Zukunft: Ständig neue Anforderungen in der medizinischen Versorgung und nicht zuletzt die stetig wachsende Zahl der Patienten veranlassen auch die Klinik am Heidbergweg zur Expansion. Momentan entsteht ein Anbau für zusätzliche Betten, der künftig jedoch auch Platz für neue Fachbereiche bieten soll. Geschätzte Investition: vier Millionen Euro.

Beim Besuch auf der Baustelle, die sich in Richtung Schwermannstraße erstreckt, erklärt Markus Frieling, Geschäftsführer der Katholischen Kliniken Ruhrhalbinsel, zu der auch das St.-Josef-Krankenhaus zählt, die Notwendigkeit des Anbaus: „Die Klinik verfügt derzeit über 265 Betten. Wenn der neue Trakt fertig ist, werden es 35 mehr sein.“ Damit trägt das Krankenhaus dem verstärkten Wunsch nach Einbettzimmern Rechnung. Doch im Grunde genommen lege man damit die räumliche Basis für weiteres Wachstum bereits vorhandener spezialisierter Fachbereiche, beispielsweise der Handchirurgie, der Neurologie mit Schwerpunkt Parkinson oder auch der Plastischen Chirurgie.

„Wir wollen in Kupferdreh auch neue Jobs schaffen“

„Der Anbau bietet zudem mehr Platz für die palliativmedizinische Begleitung und weitere Räume für das eigene Personal. Apropos: „Dass damit eine Steigerung der Mitarbeiterzahl einhergeht, erklärt sich von selbst“, sagt Frieling. „Wir wollen neue Arbeitsplätze in Kupferdreh schaffen.“ Zwar kann der Geschäftsführer noch keine konkreten Zahlen nennen, „doch beispielsweise der Pflegedienst muss sicherlich aufgestockt werden“ – das alles mit dem Ziel, künftig auch kürzere Wartezeiten für Patienten ermöglichen zu können.

Das neue Gebäude entsteht in Fertigbauweise. Dabei handelt es sich um einzelne Module, die von einer Spezialfirma in Olpe produziert und später in Form eines Stelzenbaus über dem Wirtschaftshof der Klinik montiert werden. „Diese Module werden Anfang November nachts gebracht und am Tage verarbeitet“, erklärt der technische Leiter Jörg Schäfer. „Während dieser Bauphase wird die Schwermannstraße zumindest teilweise gesperrt und der Verkehr per Ampelschaltung geregelt.“

Im März des Jahres 2018 soll alles fertig sein

Großräumig gesperrt wird auch der Wirtschaftshof. Dort stehen zwei Schwerlastkräne, mit denen die Module bis auf eine Höhe von 25 Metern übereinander gesetzt werden. „Insgesamt fünf Ebenen, drei weniger als der Haupttrakt, sind geplant“, sagt Schäfer. Der Wirtschaftshof wird also überbaut, die eigentliche Erweiterung beginnt in der ersten Etage. So bleibt der Hof später weiterhin nutzbar. „Pro Ebene wächst das Krankenhaus um 183 Quadratmeter.“ Im März 2018 soll alles fertig sein.

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