Gesundheitsversorgung

Neue Gesundheitsserie: Essener Kliniken im Überblick

Neue WAZ-Serie macht die Gesundheitsversorgung in Essen zum Thema.

Neue WAZ-Serie macht die Gesundheitsversorgung in Essen zum Thema.

Foto: Bernd Weissbrod/dpa

Essen.  In einer neuen Serie beschäftigen wir uns mit dem Gesundheitswesen in Essen. Mit 16 Kliniken ist die Stadt Medizin-Standort Nr. 1 in der Region.

Die Industrie ist abgehängt, der Gesundheitssektor gibt den Ton an. Kaum eine andere Branche hat in der vergangenen Jahren im Ruhrgebiet derart zugelegt und die regionale Wirtschaft vorangetrieben. Ganz vorne mit dabei: die Stadt Essen. Mehr als 46.000 Menschen arbeiten laut der Essener Wirtschaftsförderung in klassischen Gesundheitsberufen der Medizin, Pflege, Pharmazie und Rehabilitation und in den über 300 Dienstleistungs- und Produktionsunternehmen der Gesundheitswirtschaft.

Jeder fünfte Essener arbeitet in der Gesundheitsbranche

Unterm Strich bedeutet das: Etwa jeder Fünfte Essener Arbeitnehmer arbeitet mittlerweile in dem Sektor. Mit mehr als 6000 Krankenhausbetten, über 1000 niedergelassenen Ärzten und über 750.000 Patienten im Jahr hat sich Essen zum Gesundheitsstandort Nr. 1 im Ruhrgebiet entwickelt und gehört längst zu den Top-Adressen in NRW und dem gesamten Bundesgebiet.

Grund genug der „Stadt der Gesundheit“ eine kleine Serie zu widmen. Dabei erheben wir keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Vielmehr wagen wir einige Probebohrungen und wollen wissen wie die Stadtgesellschaft von einem starken Gesundheitssektor profitiert: Wir zeigen Spitzenmedizin, neue Behandlungsmethoden, junge Menschen in der Ausbildung, aber genauso auch Gründer, die mit ihren Ideen die Gesundheitsversorgung verbessern wollen.

Akteure des Gesundheitswesens arbeiten zusammen

Dabei ist Essen seit Jahrzehnten ein Beispiel für ein kooperatives Miteinander der verschiedenen Akteure. Ob in der Arbeitsgemeinschaft „Essen forscht und heilt“ oder im Netzwerk „Essen.Gesund.Vernetzt“ – die Stadt bündelt ihre Kräfte im Gesundheitswesen und weist einige Besonderheiten auf, von denen nicht nur Essener profitieren.

Spezielle Einrichtungen wie die Patientenhochschule helfen Menschen beispielsweise in der komplexen Welt der Medizin den Überblick zu behalten. Und ein gut organisiertes Selbsthilfe-Netzwerk bietet Hilfe an, wenn körperliches und psychisches Leid die Lebensbewältigung erschweren.

So vielfältig der Gesundheitsstandort Essen ist, das Herz der gesundheitlichen Versorgung stellen die rund 16 Kliniken (an 18 Standorten) dar, die wir auf dieser Doppelseite zum Serien-Auftakt in kurzen Steckbriefen vorstellen. Die Essener Krankenhauslandschaft zeichnet sich dabei besonders durch ihre zahlreichen Spezial- und Fachkliniken aus.

Hochspezialisierte Kliniken

Die meisten davon organisieren sich in vier Verbünden: Das sind die Contilia, die Kliniken-Essen-Mitte, das Alfried Krupp-Krankenhaus sowie die Universitätsmedizin. Spezialzentren im Bereich Onkologie oder Kardiologie, wie beispielsweise das Westdeutsche Tumorzentrum und das Westdeutsche Protonentherapiezentrum sowie der Herzinfarkt- und Schlaganfallverbund, stehen für modernste Versorgung.

Und auch in Altersmedizin und Rehabilitation sind die Kliniken auf die Bedürfnisse einer älter werdenden Gesellschaft eingestellt.

Die vier Verbünde in Steckbriefen:

Die Fachkliniken:

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